What the Gen Z? – Gen Z am Arbeitsmarkt

Shownotes

Eigentlich wollten Studierende der HdM Stuttgart im Rahmen einer Hochschulveranstaltung die We are Family als Arbeitgeber kennenlernen und mehr über uns und unsere Projekte erfahren. Rebecca und Janika haben die Chance ergriffen, um mit Gen Z über ihre Anforderungen und Wünsche an Arbeitgebende zu plaudern. Dazu haben sie die beiden Studentinnen Luisa und Annika kurzerhand in den Podcast eingeladen.

Über Gen Z als Arbeitnehmende kursieren allerlei Vorurteile: Sie gilt als arbeitsscheu und verwöhnt. Außerdem werden ihr eine mangelnde Arbeitsmoral sowie überzogene Ansprüche an Arbeitgebende unterstellt. Was dran ist und was Gen Z sich wirklich wünscht, diskutieren die vier in dieser Folge. Herausgekommen ist ein spannender Austausch, den die Redaktion/Produktion aus zeitlichen Gründen nur unter größter Anstrengung zum Ende bringen konnte. Wir bedanken uns bei der HdM Stuttgart fürs Mitmachen - und natürlich ganz besonders bei Annika und Luisa für die Moderation.

Egal ob Gen Z, Millennial oder Boomer: Hier geht's zu den offenen Stellen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Janika, die HDM kommt zu Besuch.

00:00:02: Habe ich gehört von unserer HR?

00:00:04: Was machen

00:00:05: wir denn mit

00:00:06: denen?!

00:00:07: Ja!

00:00:08: Ich habe eine richtig geile Idee.

00:00:09: Die kommen ja an einem Dienstag und wir werden sie gleich mal integrieren in unseren Podcast.

00:00:15: Das ist gratis Meinung der etwas andere Agency Insights Podcast.

00:00:19: Hier gibt es Einblicke ins Agenturleben und die Marketingbranche.

00:00:23: In regelmäßigen Abständen plaudern Janne Kalinde und ich, Rebecca Duden über alles was in Beruf, Marketing und weit darüber hinaus passiert.

00:00:31: Rebecca ist Mitgründerin und CEO der We Are Family Und Ich bin Director Brand and Strategy.

00:00:37: Wir geben euch etwas andere Einblicken.

00:00:39: In erster Linie aber unsere Gratismeinung zu Themen wie Führungen, Pitches, Überstunden und allem was sonst gerade so anfällt.

00:00:49: oder wie Rebecca sagen würde, what the gen set.

00:00:57: Wir haben heute ein mega schönes Thema vor!

00:00:59: Ich freue mich sehr auf die Folge denn heute geht es um GenZ am Arbeitsplatz.

00:01:03: Wie alle Arbeitgeber und Agentur da draußen beschäftigen natürlich auch wir uns mit dem Thema GenZ im Arbeitsmarkt und wollen da heute mal mit Vorurteilen aufräumen.

00:01:13: Ja und dazu haben wir auch zwei Gäste hier.

00:01:15: Und das wird ultra lustig, diese Vorurteile auch mal mit denen so ein bisschen im Sparring zu besprechen... ...und da einfach auch mal offen in den Dialog gehen.

00:01:24: Ich meine, da draußen herrschen ja so Meinungen vor.

00:01:26: wie Jens Set ist faulenverwöhnt, mangelnde Arbeitsmoral, haben viel zu hohe Ansprüche, Work-Life Balance geht über alles.

00:01:36: Ja also er könnte mir die Liste glaube ich noch fast endlos zu Ende machen.

00:01:40: aber mal gucken was heute so besprochen wird von den beiden Ladies, die hier mit uns zusammensitzen.

00:01:47: Ja hallo ich bin Luisa und mein zwanzig Jahren auch Teil der GENZET und studiere gerade Werbung- und Marktkommunikationen und freue mich auf die Folgeräute.

00:01:56: Genau!

00:01:56: Und ich bin Annika Ich bin auch dabei, ich bin achtzehn Jahre alt und ich studiere auch Werbung und Markt-Kommunication an der HDM in Stuttgart.

00:02:04: Voll schön euch dazu haben Danke

00:02:06: Dankeschön.

00:02:08: Und die Libelisa, unsere Kollegin hier, die immer verantwortlich ist für die Themen.

00:02:12: Man hat sich so ein Superformat überlegt nämlich dass die Fragen, die die beiden Kolleginnen mitbringen wir ja nicht vorher gesehen haben.

00:02:19: und wir schauen mal A. Haben wir gute Antworten?

00:02:22: B. Haben mir die gleichen Antworten!

00:02:26: Wir haben nichts gehört und nichts gesehen.

00:02:27: Ja sehr gespannt lass uns mal starten.

00:02:30: Genau, wir haben uns überlegt bei uns in der Gruppe ob diese Vorurteile auf uns so zutreffen in der Generation Z und haben sich überlegt was wir uns dann so von Arbeitgebern wirklich wünschen.

00:02:43: Da war eben als erstes auch das mit einer guten Bezahlung gerade wegen der heutigen Zeit wo wir Inflation haben schwierige Wohnensituationen und auch gerade als Frau wünsch man sich eine finanzielle Unabhängigkeit.

00:02:57: Ja, wie seht ihr das denn?

00:02:58: Kommt das überraschend.

00:03:00: Also zuerst mal finde ich ja den Punkt fantastisch dass eine Frau sagen muss oder das Gefühl hat, dass sie bitte gleich bezahlt werden will.

00:03:08: Finanziell unabhängig.

00:03:09: Ja, crazy!

00:03:10: Oder überhaupt, dass das Thema ist, finde ich mega.

00:03:13: also zu erst einmal hier führen zwei Frauen und wir bezahlen... Frauen gleich gut, jetzt wollte ich gerade kurz überlegen ob ich sag besser.

00:03:20: Aber ich zahle natürlich nicht besser!

00:03:24: Es gibt auch keine Gap umgekehrt.

00:03:28: Also grundsätzlich das ist sowieso mal Base.

00:03:31: Das ist aber was wir viel und oft hören auch in Vorstellungsgesprächen oder rausfühlen sage ich jetzt mal dass die Leute auch sagen ihr seid ja Frauen davon muss ich keine Angst haben.

00:03:42: so also ich glaube da kann man haken dran machen.

00:03:46: Und zum Thema Bezahlung, ich glaube wir zahlen über den Branchendurchschnitt so wie bleiben Agentur und wir sind Dienstleister und ich glaube es ist immer schon so dass du in einem großen Konzern wahrscheinlich viel mehr Kohle mitnehmen kannst aber du hast halt vielleicht im Konzernen auch ein paar andere Sachen die wir halt viel geiler lösen.

00:04:08: Aber gemessen am Agenturdurchschnitt ist es mir immer wichtig, dass wir mit der Zeit gehen und auch unsere Gehälter adäquat bezahlen als der Rest, sage ich jetzt mal.

00:04:21: Weil wir es uns einfach nicht marktfähig sind, weil wir nicht wettbewerbsfähig und weil die Leistung – das darf man ja auch immer nicht vergessen – die Leistungen, die wir hier liefern ist halt für Konzernkunden.

00:04:32: Also ich meine, wir arbeiten für Barma oder BMW, für Lego, sprich wir wollen Spitzenleute haben und Spitzen-Leute kriegst du eigentlich von Apple und i. Und dann hat sie bis jetzt immer ausbezahlt.

00:04:43: also es war immer so dass wenn jemand mit einer höheren Gehaltsforderung als wir eigentlich vorbudgetiert hatten oder geplant hatten und wir dann entschieden haben mitzugehen, war es am Ende immer so dass wenn wir die Person eingestellt haben wir das nicht bereut haben.

00:05:00: Jemand, der eine gute Vorstellung hat davon was er auch wert ist.

00:05:05: Der wird dir das auch danken in Form von ... Er bringt dann die Leistung.

00:05:10: Ich weiß mit Janika hatte ich ein zwei Diskussionen am Anfang als sie angefangen hat ihr Team aufzubauen wo ich so dachte Boah, es wird so teuer!

00:05:18: Dieses Team wird zu teuer.

00:05:19: aber hey das Team ist halt exzellent und das ist das wie wir's Handhaben und immer noch Hand haben eigentlich aktuell.

00:05:27: Und gucken, dass

00:05:28: sie auch eine Entwicklung stattfindet.

00:05:30: also das kann ich auch nochmal dazu sagen was auch ein bisschen anders ist als aus der Erfahrung die ich davor hatte.

00:05:35: hier muss man nicht irgendwie fünf mal hinterherrennen und anklopfen und bitten sondern hier finden proaktiv Entwicklungsgespräche statt Mitarbeiter Gespräche.

00:05:44: Man hat hier genügend Anlässe um auch immer wieder darüber zu sprechen.

00:05:49: Ja, das ist ein wichtiger Punkt.

00:05:50: Also ich glaube dieses dass wir manchmal mit der Gehaltsentwicklung schneller sind als der Mitarbeiter sich erfragt so.

00:05:58: also ich glaube das ist so ein Ding weil ich mir halt schon immer oder wir uns Gedanken machen okay was ist die nächste Stufe?

00:06:04: Was gehört dafür einen Gehalt dazu?

00:06:05: wie bleibt es auch fair im Unternehmen?

00:06:09: Wir gucken uns dann auch die Gehälter im Vergleich pro Position an.

00:06:14: Ist es dann angeglichen muss man noch angleichen.

00:06:17: Wir stehen sehr für Fairness, ohne das jetzt groß irgendwo auf dem Plakat zu schreiben.

00:06:21: Aber ich habe einfach keine Lust... ...auf Ärger im Haus!

00:06:27: Bis jetzt haben wir da keine... keine negativen Erfahrungen gemacht.

00:06:32: So was wir aber auch machen ist, wir erziehen immer einen gewissen wirtschaftlichen eine wirtschaftliche Denkweise mit an.

00:06:39: also wir versuchen schon den Leuten auch zu erklären Guck mal wenn du dessen das kostest dann musst über dich oder dein Team bei den Teamleitern ist es ein großes Thema Auch so und so viel wieder erwirtschaftet werden.

00:06:52: brauchst Du wirklich die stelle in dem und dem umfang?

00:06:55: Also wir schauen schon dass wir den leuten auch bewusst machen dass ja letztlich Das, was wir hier verrechnen auch zu großen Teilen Zeit ist letztendlich die wir verkaufen und dementsprechend halt auch die eigenen Kosten sich wieder amortisieren müssen.

00:07:09: So es gibt natürlich auch interne Stellen aber bei den externen Stellen ist das so.

00:07:14: also wir versuchen schon die Mitarbeiter immer mit ins Boot reinzunehmen.

00:07:17: Das hat auch Auswirkungen bis auf unser Bonussystem, also wir schütten zehn Prozent unserer Gewinne aus an die Mitarbeiter.

00:07:25: Auch weil wir den Mitarbeitern mit in diese Verantwortung, das Bewusstsein mit reinnehmen wollen zu sagen hey wenn wir dieses ja eine geile Performance hatten dann wird es für dich auch cool sein so den Rest von der Kohle stecken wir uns dann nicht in die Tasche irgendwie als Eigentümer sondern die werden wieder in Wachstum investiert und wieder neue Leute investiert.

00:07:43: Und diese Partizipation Die ist uns da dann aber eben auch wichtig, also zu sagen hey wir sitzen hier alle in einem Boot am Ende vom Tag und das zieht sich in vielen Bereichen dann durch.

00:07:54: Also ich glaube wir haben das nirgendwo formuliert und wir schreiben es nirgends so hin, aber das ist immer meine Denkweise dass es muss A fair sein B du musst überleben können.

00:08:04: Wir haben ja auch einen Standort in München.

00:08:06: Also die Kollegen haben ja nochmal ganz andere... Grundkosten.

00:08:10: Also München ist gar kein Spaß, Wohnungskosten vor allem Lebenshaltungskosten.

00:08:15: aber das schauen wir uns schon immer dann auch im Vergleich an.

00:08:18: Das hört sich schon mal sehr gut an.

00:08:20: da komme ich auch gerade auf den nächsten Punkt wo wir angesprochen haben weil es grad super passt.

00:08:25: Wir haben nämlich angesprochen dass uns gerade diese Wertschätzung gegenüber den Arbeitnehmenden sehr wichtig ist.

00:08:33: Dass wir nicht einfach die Arbeitskraft an sich gesehen werden, die am besten vielleicht noch billig ausgenutzt wird, sondern dass einem auch wirklich Respekt entgegen gebracht wird und diese Wertsschätzung eben auch da

00:08:50: ist.".

00:08:51: Also

00:08:52: ich glaube, dieses Billig ausgenutzt ist sowieso eine Haltung die ich finde, die völlig überholt ist.

00:09:01: Wir hatten vorher das Gespräch mit Eurodozentin als es drum ging wie viele Praktikanten und Werkstudentinnen nehmen wir dann auch ins Boot.

00:09:11: Und wir haben tatsächlich gar nicht so viele weil mein bzw unser Anspruch ist dass wenn wir Leute ins Team holen auch wirklich weiterentwickeln und weiterbringen wollen.

00:09:22: Also wir sehen keinen Mitarbeiter, keine Mitarbeiterin einfach nur als Lass fährt so irgendwie nach dem Motto da ist aber jemand günstig und los.

00:09:31: deswegen haben wir so wenige.

00:09:33: also nicht weil wird es nicht schätzen sondern weil wir einfach... Wir sind ja erst seit drei Jahren am Markt, haben eine krasse Wachstumsgrove hingelegt und wir haben schlichtweg noch nicht die Zeit gehabt viel in Ausbildung von sehr jungen Talenten zu investieren.

00:09:51: Und das ist für mich auch so ein Punkt, dass wir dieses Mindset mal ganz grundsätzlich nicht haben.

00:09:57: und zum Thema Wertschätzung kann Janika vielleicht etwas sagen?

00:10:00: Janika kommt ja auch aus einer anderen Agentur und hat deswegen als Nicht-Gen-Settler Sie ist mehr Mitarbeiterin der, als ich das bin.

00:10:09: Ich find's immer schwierig wenn ich dann sag ja bei uns ist es halt totale Wertschätzung oder der immer so.

00:10:15: Jo also als Chef erklärst du es immer noch als vielleicht Janikals Mitarbeitende auch da bessere Ansprechpartner.

00:10:20: Genau Ja kann ich gerne was zu sagen?

00:10:22: Also ich finde auch respektvoller Umgang ist so basic also dass so absolute Grundhygiene und sollte gegeben sein aber ist auch immer leichter gesagt dann als vielleicht getan oder das würden alle sagen vielleicht besser so formuliert.

00:10:36: Ich finde auch, dass das allein schon deshalb hier anders gelebt ist.

00:10:41: Im Vergleich zu wo ich vorher schon war oder auch was ich so erlebt habe weil einfach die Hierarchien auch flacher sind und weil sie nicht dieses Denken gibt von oben runter... Also es gibt nicht diese Denke.

00:10:52: also diese Hierarchie hier sind sehr flach und daher kommt das gar nicht so der Grundsätzlich kann man sagen die Führungsstile hier sind Wie soll ich denn sagen, liberaler?

00:11:04: Kann ich das so formulieren.

00:11:05: Ist das der Term?

00:11:07: Ja.

00:11:08: Dass es da gar nicht zu einem Über- Unterdenken kommt.

00:11:13: und auch noch – aber da kann ich auch transparent sein – wir arbeiten da sehr viel daran an Dialog und haben jetzt auch, also wir arbeiten ja auch ständig in unserer eigenen persönlichen Entwicklung und beispielsweise eine Ja, so ist wie eine interne Fortbildung zu Feedback geben und nehmen.

00:11:32: Also da auch einfach die richtige Kommunikation den richtigen Anlass finden richtig formulieren wir arbeiten da auch an uns ganz stark und müssen natürlich auch verstehen Wie kommt denn was an?

00:11:43: Es ist ja auch immer ein Sender Receiver Thema Respekt.

00:11:45: also wie ist das gesagt?

00:11:46: Wie kommt etwas an?

00:11:47: dann muss man natürlich das gegenüber dem übergut verstehen.

00:11:51: Das heißt versuchen wir auch uns selbst immer wieder weiterzubilden, weil ich glaube das ist niemand perfekt oder zumindest nicht immer perfekt.

00:11:58: Ich habe auch ganz grundsätzlich die Haltung dass dass jeder bringt was an den Tisch, sonst wäre er nicht hier.

00:12:04: Und das ist vollkommen monabhängig von der Hierarchie-Ebene sag ich jetzt mal also wenn wir in einer großen Runde sitzen und der Praktikant oder Junior bringt das beste Argument ja High Five geil dann geht es auf der Basis weiter und das ist aber bei uns einfach gelebte Praxis ohne dass wir das trainieren müssen oder darauf acht geben müssen sage ich jetzt Mal.

00:12:27: Wir leben ja auch als, sag ich mal, cross mediale Agentur davon.

00:12:31: Dass junge jüngere Kollegen auch ihre Insights mit reinbringen.

00:12:35: also wir ja gerade jetzt wenn wir an den Social Media Bereich denken wenn wir jetzt an unseren sämtlichen KI-Tätigkeiten denken Wir haben einfach Kolleginnen und Kollegen die aufgrund ihres Alters in manchen Themen fitter

00:12:48: sind

00:12:49: und zwar im Alter nach unten hin und manche anderen Sachen.

00:12:53: da musst du halt sehr viel Erfahrung haben.

00:12:55: Das befruchtet sich beides gegenseitig.

00:12:58: Es kommt mehr drauf an, was bringst du an den Tisch?

00:13:03: Ich glaube Hygiene ist eh klar.

00:13:05: so dieses Thema respektvolle Umgang.

00:13:08: aber ansonsten geht es darum, was brings du an dem Tisch?

00:13:11: Also was ist das, was du an Mehrwert stiftest im Unternehmen und ... Fuck egal, ob du jünger oder älter cooler gekleidet ist.

00:13:22: Weniger gekleitet.

00:13:23: Ich gehe sogar so weit zu sagen für die Latte was du studiert hast wenn du in einem Bereich einen Mehrwert liefern kannst weil du vielleicht eine Berufserfahrung hast aber gar nicht das passende Studium bringst oder auch einfach nur ne Neigung und Interessen bringen.

00:13:40: Also für uns ist Intrinsik ganz arg wichtig.

00:13:42: jemand der sagt ich habe Ich kenne mich total aus mit TikTok und stehe selber privat zu Hause vor der Kamera.

00:13:49: Der muss für mich das Thema Social Media Marketing nicht studiert haben, er kann auch was ganz anderes studieren haben oder kann da mehr wert sein.

00:13:58: Da sind wir offen ohne es groß trainieren zu müssen und trainieren ist dennoch wie Annika sagt also wir haben relativ viel Fortbildung Coachings oder lassen uns jetzt gerade auch begleiten in so einer Art ... Journey, nehmen wir das Next Level.

00:14:13: Persönliche

00:14:14: Entwicklungs-Journey

00:14:15: und jeder Mitarbeiter quasi nochmal von seinem individuellen Setup ausgehen auf ein nächstes Level gebracht wird was auch seine persönlichen Entwicklung angeht

00:14:26: genau.

00:14:27: Das finde ich sehr wichtig.

00:14:28: und auch das was du angesprochen hast Janika mit der Kommunikation.

00:14:32: da hatten wir es nämlich auch drüber Ja, bisschen weil wir davon gesprochen haben wenn man halt mal Fehler macht und niemand ist perfekt.

00:14:39: Also man macht auch mal Fehler dass ja es halt nicht so ein schönes Gefühl ist wenn man dann dafür keine Ahnung so ein schlechtes Gefühl bekommt.

00:14:47: also wenn irgendwie ja im schliessenfall Mann beleidigt wird oder irgendwie deswegen erniedrig drunter gemacht und weil er dann das nächste Mal traut man sich vielleicht gar nicht mit dem Fehler zuzugeben oder fühlt sich einfach schlecht Arbeitsumfeld ist da nicht so schön, man kommt nicht mehr so gerne zur Arbeit und da hatten wir das eben auch davon.

00:15:08: Das mit dem Team also dass man ein gutes Team hat gerade die Arbeitskollegen quasi des Umfeldes Arbeitsumfel.

00:15:14: die Atmosphäre wirklich schön ist dass man wirklich gern zu Arbeit kommen sagt ja Also bei neuer Arbeitstag und nicht so, ah morgen muss ich jetzt schon wieder

00:15:23: dahin

00:15:23: gehen.

00:15:23: Und noch gar keinen Box, weil man halt weiß ja wenn da hin geht es keine Ahnung.

00:15:30: Vielleicht auch mal für alle Hörerinnen und Hörern da draußen und vielleicht hören mir auch ein paar Gen-Settler zu das müsst ihr euch ganz generell gar nicht mehr geben aktuell auf dem Arbeitsmarkt.

00:15:41: also da seid ihr natürlich gerade auch in eurer Generation sehr... Da kommt euch die Fachkräftemangel sehr entgegen, dass ihr einfach auch euch das nicht geben müsst.

00:15:52: Also wenn ich das Gefühl hätte, ich muss mit einem schlechten Gefühl zur Arbeit gehen, dann würde ich da immer gehen.

00:16:00: Ich würde da immer gehn', weil es ist oder vielleicht noch ein, zwei Mal ansprechen und versuchen ändert sich das.

00:16:05: aber wenn sich das nachhaltig nicht ändert, dann finde Da hast du momentan alle Möglichkeiten zu gehen.

00:16:11: Da ist die Kultur auch kaputt

00:16:12: einfach, da

00:16:13: passt es dann nicht.

00:16:13: Da

00:16:14: hatten wir mal eine schöne Folge dazu über Fehler.

00:16:18: Ich kann mich erinnern dass wir auch da schon bei uns darüber gesprochen haben das wir jetzt eigentlich total toll finden wenn Leute mit ihren Fehlern offen umgehen weil alle davon lernen können.

00:16:28: ich weiß nicht wie ich es formuliert hatte.

00:16:30: ich glaube ich hätte irgendwie sowas gesagt so was wie wenn man Fehler macht Und darüber redet, tut man den anderen ja auch einen Gefallen.

00:16:37: Das war übrigens eine Falle.

00:16:38: ich bin reingedappt.

00:16:39: Achtung ihr bitte nicht so ein bisschen.

00:16:42: also Fehler machen Nicht einem sorry sondern your welcome und dann aber halt die learnings teilen.

00:16:46: Die review die du jetzt gerade bringst ist für unsere Hörer und Hörerin da draußen vielleicht auch ne preview.

00:16:55: Aber da merkt man

00:16:56: Auch wir lernen noch und auch Wir Machen Fehler und es Ist doch überhaupt nicht schlimm.

00:17:01: Also wenn Fehler passieren, dann... Also hier geht es nicht um Menschenleben.

00:17:07: Also weißt du so?

00:17:08: Ich finde also lass die Emotionen da einfach weg, guck wie du daraus ein Learning ziehen kannst und ab und weiter fertig!

00:17:17: Und so geht's uns ja auch.

00:17:19: Wir machen auch ständig Fehler.

00:17:21: Wir entwickeln uns so krass, so schnell als Agentur.

00:17:25: Ich glaube nicht, dass ich über alles Bescheid weiß.

00:17:27: bei mir ist ganz viel trial and error also so und daraus da und aus dieser Haltung entwickeln wir uns aber auch.

00:17:34: Also daraus entwickeln wird die ganze Agentur eigentlich letztendlich

00:17:39: kürzer gemacht wird hier definitiv keiner.

00:17:41: das finde ich auch furchtbar.

00:17:42: das finde

00:17:48: Also es bringt ja gar nichts.

00:17:49: Und ich finde auch, Evolution passiert nur durch Generieren von Learnings und wir bewegen uns ja als Agentur in diesen Spezialfeldern Education Work und natürlich auch Lifestyle was dann ein bisschen üblicher ist da draußen In drei Feldern.

00:18:09: Es gibt keine Agentur wie uns also niemandes Zielgruppen spitze Agentur sind Fehler oder Learnings zu generieren, ganz normal.

00:18:20: Weil wir einfach die Märkte für uns erkunden müssen und es wäre total kontraproduktiv wenn weh jetzt egal wer wehen wo was sagt oder macht oder was passiert jetzt sagen würden oh jetzt mit dir aber nicht mehr oder so ein Quatsch.

00:18:34: also mach keinen Sinn.

00:18:37: Ja, weil niemand ist ja auch wirklich perfekt.

00:18:39: Also sagt man ja auch immer so, aber ich finde es stimmt auch... Korrekt!

00:18:42: Mein ehemaliger Chef hat immer gesagt, jeder hat eine dunkle Seite und du musst nur an der Führung wissen welche das ist um damit dienen zu können.

00:18:52: Wenn du das weißt, die eine Person hat es halt nicht so mit Pünktlichkeit.

00:18:56: Ich gucke jetzt Marjanika nicht an, sondern guckt dich auch

00:18:59: immer ihr Thema.

00:18:59: Wenn sonst

00:19:00: nichts ist, bin ich auch happy!

00:19:03: Sagen.

00:19:03: viele sagen immer Rebecca wenn's nur das ist und deswegen mich total happy.

00:19:08: aber wenn man weiß dass manche Leute sich wohler fühlen in der ... Sie können richtig krass steuern und KPIs im Blick halten, sie fühlen sich aber in inhaltlichem Sparring nicht wohl ja.

00:19:20: dann versucht man den halt auf einen Kunden zu setzen, wo eher das gefragt ist und jemand anderes der gerne viel mehr inhaltlich entwickeln will.

00:19:27: Den versuche ich dann lieber auch im Sonnenfeld einzusetzen.

00:19:32: Wenn man Stellen um Menschen baut oder neigungsorientiert ... besetzt, sage ich jetzt mal, passieren viel weniger Fehler und die Intrinsik ist viel höher.

00:19:42: Und dann wächst das ganze Ding dynamisch einfach.

00:19:45: Dann

00:19:45: entstehen auf einmal aber auch neue Sachen.

00:19:47: Das ist ja auch das Schöne.

00:19:48: genau also wenn wir erkennen dass es bei einer Person vermehrt zu Fehlern kommt und wie einfach feststellen, da ist einfach eine Schwäche, wenn man's jetzt einfach mal so formulieren wollen, dann gucken wir aber wenige darauf sondern eher was sind denn die Stärken?

00:20:00: Wie können wir sie denn noch besser einsetzen?

00:20:02: Aber natürlich zugunsten aller mehr Spaß macht, darauf zu arbeiten.

00:20:07: Weil es für uns besser ist und das Unternehmen besser

00:20:09: ist.".

00:20:11: Das finde ich wirklich gut weil gerade auch da wo man seine Stärken hat, das macht einem ja oft wirklich sehr viel Spaß und es war uns eben auch wichtig.

00:20:19: wir wollen später einen Beruf machen, einen Job haben der uns wirklich Spaß macht wo wir motiviert in die Arbeit gehen und uns wirklich auch drauf freuen auf die Aufgaben die uns erwarten Einfach Spaß dran haben, vielleicht auch ein bisschen Leidenschaft mit dabei.

00:20:34: Das wird euch oft negativ ausgelegt.

00:20:36: diese Aussage aber die Arbeitgeber müssten eigentlich erkennen und es wäre der bessere Weg das würden Sie's umdrehen.

00:20:43: also würden sie Stellen stärken orientiert bauen würden sie stärkenorientiert führen würden sich auch zum Teil Spaß oder Challenge orientiert führen dann hätten sie einen viel höheren Impact auf die Aufgabe.

00:20:56: Also, da kommt viel mehr dabei raus so.

00:21:01: Das heißt man könnte eigentlich dieses vermeintliche Vorurteil und die Erwartungshaltung von euch für sich als Unternehmen voll gut nutzen zu sagen ja sie wollen halt in ihrem Stärkenfeld arbeiten.

00:21:12: Die wollen im Bereich arbeiten der ihnen das heißt nichts anderes.

00:21:15: also wenn mir was Spaß macht dann bin ich im Sport sagt man im Flow Dann bin ich halt in meiner Leistungsumgebung.

00:21:23: Und wenn Unternehmen richtig rekrutieren, auf die richtigen Positionen rekrutiert und dann auch ein bisschen die Stelle vielleicht anpassen an das was sie da vor sich haben... ...dann ist es ja zugunsten bei der Seite.

00:21:33: Ja also so

00:21:34: finde ich aber auch mal cool.

00:21:36: Also fände ich auch einmal cool, wenn dann eben Gen Zee auf mich zukommt und sagt er ich find mich übrigens falsch eingesetzt.

00:21:43: Also wäre ja auch mal ein schöner Dialog weil was oft euch ja auch vorgeworfen wird ist dieses quiet quitting.

00:21:49: Also es macht keine Laune mehr, Job ist irgendwie doof und ich weiß gar nicht die Statistik.

00:21:55: Ich habe sie hoffentlich richtig auswendig gelernt.

00:21:57: Sechzig Prozent verlassen nach zwei Jahren den Arbeitgeber aber ein Drittel davon hat dann nicht mal irgendwie eine Anschlussstelle sondern die haben einfach keinen Bock mehr weil's einfach wirklich nicht mehr geht.

00:22:08: und da frage ich mich aber dann warum ist das oder eben auch besonders oft einfach damit einfach?

00:22:13: die gehen einfach ohne aber vorher irgendwie zu fordern oder ohne vorher zu fragen hey Könnt ihr mich nicht bitte woanders einsetzen?

00:22:21: Das würde ich mir gerne wissen, wie ihr das so seht.

00:22:23: Also ich könnte mir vorstellen dass es dann vielleicht eventuell an der Kommunikationskultur im Unternehmen eben liegt weil wenn ich jetzt ein Unternehmen wäre wo vielleicht generell auch dass mir einen Fehler nicht so toll ist wenn man Fehler macht oder nicht so drauf toll darauf reagiert wird oder ich halt merke okay mit denen kann ich nicht so drüber reden.

00:22:40: was ich mir vielleicht wünschen zu und dann würde ich auch gar nicht erst auf die zugehen wird quasi keine andere Alternative sehen als dann ja entweder durchleiten, was ich aber nicht wollen würde.

00:22:50: Weil wir sind auch der Meinung man soll sich nicht kaputt machen für die Arbeit und würden dann eben etwas anderes suchen und ja quasi gehen.

00:23:00: Ja ich glaube ich wollte gerade sagen oder ich habe grad darüber nachgedacht so haben wir den Fall?

00:23:05: Nein wir haben den fall glaub ich.

00:23:06: also wir hatten ihn noch nie.

00:23:09: Wir hatten den noch nie, weil wir ja schon stärkenbasiert arbeiten.

00:23:12: Und die Frage ist halt kann der einzelnen Gensettler die Organisation verändern?

00:23:16: Wahrscheinlich nicht.

00:23:17: erkennt es und geht halt lieber in eine Organisation, die ihm das bieten kann anstatt sich da durchzukämpfen so.

00:23:23: Weil das hat die Generation einfach nicht nötig im aktuellen Fachkräftemangel.

00:23:29: Ich glaube, dass dann so ein Punkt warum Quite Quitting entsteht, weil du halt sagst Ja gut also wenn ich ihr Halt jemand anderes?

00:23:38: Weil irgendjemand anders hat's halt verstanden.

00:23:40: Ich glaube,

00:23:41: ich würde es aber trotzdem nur mal reindrücken wollen... Aber das ist vielleicht meine Generation!

00:23:44: Also ich würd nicht einfach quiet gehen.

00:23:46: Nein,

00:23:47: also ich glaub ja auch nicht dass es so quiet quiet ist.

00:23:49: Ich glaub du merkst anhand deiner Umgebung, dass du da nichts änderst in diesem Konstrukt.

00:23:55: Ja, das kann sein.

00:23:56: Du bestell dir doch dich mal im Konzern vor und dann hast du ein Problem.

00:24:01: Alles Politik und du bist zu

00:24:03: klein.

00:24:03: Da endest du nix und in einer Struktur wie bei uns fällt's uns hofft nicht früher auf.

00:24:07: Und wenn es uns nicht auffällt, dann reagieren wir sobald wir ja auch nur irgendwie eine Vibe hören, sage ich jetzt mal und schauen gleich wie können wir das optimieren?

00:24:18: Weil wir ja schon so führen.

00:24:20: deswegen...

00:24:21: Wobei vielleicht manche Arbeitgeber auch dankbar wären für so ein bisschen Feedback.

00:24:25: Könnte ich mir vorstellen, weil vielleicht ist es ja auch oft nur eine Wahrnehmungsfrage dass man eh nichts ändern kann.

00:24:29: aber vielleicht denkt er sich oh Mann sagen wir doch was ich tun soll?

00:24:32: Ich weiß das nicht zumindest

00:24:33: für die nächsten oder

00:24:35: für die Nächsten die kommen.

00:24:36: genau.

00:24:37: ich finde aber das kommt wirklich drauf an weil ich glaube Also keine Ahnung, bis jetzt so ein ganz Deutschland zu ist oder generell vielleicht Menschen ich weiß nicht.

00:24:44: Oder wie es kommt auf die Person glaube ich drauf an.

00:24:47: aber je nachdem reagiert man vielleicht nicht so toll auf Veränderungen gerade keine ahnung will vielleicht nicht unbedingt was verändern auch wenn's wirklich eine gute Veränderung wäre oder vielleicht sieht man das auch dann erst später.

00:24:58: Genau, da kommt es auch drauf an.

00:25:00: Was ich gut finde, was du auch erwähnt hast im Rebekah mit dem Arbeitsmarkt quasi wir haben auch wirklich heutzutage eine Möglichkeit uns quasi so ein bisschen Tiosin rauszufügen sage ich mal also die guten Unternehmen und da hatten wir das eben auch davon dass Wir eigentlich auch Unternehmen haben wollen, die zum Beispiel gleichzeitig flexible Arbeitszeiten, auch mobiles arbeiten.

00:25:23: Gerade in Corona kann das ja auch noch mal verstärkt werden, dass man eben von zu Hause aus arbeiten kann.

00:25:28: Einfach, dass wir da mehr Freizeit haben, um vielleicht zu sagen heute mache ich paar Überstunden, morgen ist so schönes Wetter dann gehe ich morgen ins Schwimmbad.

00:25:41: Genau, so was wäre es auch sehr wichtig.

00:25:43: Ja wir haben schon immer auch schon bevor muss man ehrlicherweise sagen, bevor die Genset Strömungen zu stark kamen, schon immer waren wir flexibel in Zeit und Raum.

00:25:56: Das heißt egal du kannst arbeiten von wo du willst oder du kannst ex-arbeiten wann also in der Uhrzeit wann du willst.

00:26:02: ob das die Prämisse ist?

00:26:03: Es muss Sinn machen!

00:26:05: Also es muss Sinn für deinen Projekt machen, es muss Sinn machen für deinen Kunden.

00:26:09: Da ergibt sich dann halt kein Schwimmbad am nächsten Tag wenn es gleich eine Präsentation ist auch wenn das Wetter noch so schön ist.

00:26:15: aber trotzdem haben wir da sage ich mal ne schöne ja da passt's einfach schon.

00:26:22: also ohne dass wir uns wir müssen uns nicht für euch verändern sondern wir sind schon so dass es total gut passt zum einen und zum anderen auf Unternehmen betrachtet oder andere Unternehmen, die vielleicht nicht so sind.

00:26:35: Wir sind ja hier auch immer ein bisschen im Gratuls-Meinungsmodus.

00:26:39: Ihr werdet oft einfach... Ich finde, ihr seid oft einfach auch Systemspränger.

00:26:43: Das heißt eure Erwartungshaltung zwingt Unternehmen eben durch den Fachkräftemangel auch zur Veränderung.

00:26:50: und Unternehmen die jetzt wieder im Rückruf sind, die sagen ja nach Corona war jetzt alles schön aber kommt bitte mal doch doch wieder rein vier bis fünf Mal die Woche.

00:27:01: und da gibt es auch Agenturen leider, die so denken und arbeiten, die glaube ich werden da nicht lange damit überleben weil Weil das einfach nicht zeitgemäß für eure Generation ist, Corona hin oder her.

00:27:12: Aber eure Generation fordert was ganz anderes, kombiniert mit dem Fachkräftemangel wird es nicht funktionieren.

00:27:18: aber bei uns ist es so wir machen es ja auch einfach für uns.

00:27:21: also wir haben die Synergie dann auch vielleicht mit Eltern in Teilzeit die auch sagen ich will meinen Kind halt so betreuen wie's halt funktioniert und passt und würde mich gerne abends nochmal hinsetzen.

00:27:32: Und wir erwarten einfach wenn wir jemanden reinholen eine mündige Person die mit ihrer Zeit gut umgehen kann und deswegen gibt es für uns diese Limitations nicht.

00:27:42: Die machen einfach aus unserer Perspektive keinen Sinn, jetzt muss man aber auch sagen wir haben ein sehr senioriges Team momentan.

00:27:49: ich glaube wir haben eine Werkstudentin stand heute.

00:27:53: Wir haben das noch nicht ausprobiert.

00:27:55: wenn jetzt zehn fünfzehn Schen Zettler hier rum schwirren Ich glaub die Größenordnung schaffen wir jetzt auch morgen nicht weil es bleibt für uns ja so Wir wollen gut ausbilden auch.

00:28:06: Also wir wollen nicht einfach nur günstige Arbeitskräfte einstellen und ich weiß nicht, ob sich das dann ein bisschen verschiebt stand heute kann ich sagen Ich vertraue jedem Mitglied dieser coolen Crew hier, dass sie mit ihrer Zeit verantwortungsvoll und ihren Projektenverantwortung voll umgehen.

00:28:25: Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich termine so denke, komm jetzt!

00:28:30: Freitag Nachmittag oder auch nur freitag mehr muss nicht sein?

00:28:34: Und der Mitarbeiter dann sagt ne also Rebecca sorry dein Kalender nächste Woche ist voll wird ziehen es heute durch.

00:28:40: Also ich hab eher umgekehrt gerade im Moment die Situation, wo ich manchmal sagen würde, ja war es jetzt einfach auch zu viel die Woche so.

00:28:52: Aber es ist auch total legitim mal zu sagen... Es war zu viel!

00:28:57: Ich bin uns heute immer raus und könnte mich gerne haben weil das nicht so wichtig ist ob es den Termin noch gibt oder nicht?

00:29:03: Das kann ich unterstreichen was du sagst.

00:29:06: vor allem gehe ich nochmal auf einen Punkt noch einmal mehr ein weil warum rufen Agentun- oder Arbeitgeber wieder zurück ein Gefühl von irgendwie Kontrollverlust haben mit dieser jungen Generation eben.

00:29:22: Das hat vielleicht auch ein bisschen damit zu tun, das ist jetzt wieder das Vorurteil dass Jensi natürlich halt einfach sehr viel Wert auf Freizeit legt und nicht wie Generationen davor sich sozusagen wundschuftet und halt die extra Meile jeden Tag geht für wenig Kohle.

00:29:42: Vorurteil ist, dass das dann wenn aber mehr Arbeit anfällt ja auch oft dann halt einfach krank gemacht wird oder Ja.

00:29:49: Dann halt der Job hingeschmissen wird.

00:29:52: Du kannst

00:29:52: doch nicht.

00:29:53: also du kannst die extra Meile nicht als Base setzen.

00:29:57: Das meine ich und das ist aber dann so ein bisschen das warum sie zurückrufen weil da ein Gefühl von Kontrollverlust haben.

00:30:03: Aber was Sie versuchen wie sie es besuchen zu lösen Du sitzt jetzt wieder hier neben mir und ich gucke dir über die Schulter.

00:30:10: Was aber eigentlich die Lösung wäre, wäre Verantwortung abgeben, Vertrauensvorschuss leisten denn das ist ja auch das was motiviert, dass es ja auch daß was Zugehörigkeit schafft, Bindung schafft.

00:30:23: Das ist das was eine Verbundheit mit dem Arbeitgeber in einem Job schafft.

00:30:26: wenn du einen Kunden hast der im siebenstelligen Bereich Umsatz macht und du den leiten darfst, dann hast du ein ganz anderes Verantwortungsbewusstsein.

00:30:34: Und dann machst du halt nicht krank wenn du eigentlich lieb beim Freibad wärst.

00:30:38: also das wie gesagt... Entscheidend sind

00:30:40: spannende Aufgaben.

00:30:41: Spannende

00:30:42: Aufgabe genau!

00:30:43: Ich gehe doch auch nur in Schwimmbad, wenn ich hart gelangweilt bin oder andersrum meine.

00:30:48: Ja Also mein Job macht mir einfach tausend Prozentig Spaß und ich möchte dass dass das jeder so fühlt.

00:30:55: Jetzt muss nicht jeder das Feeling haben von, ich meine ich bin Inhaber für mich ist es irgendwie auch meine Firma aber ich möchte schon so das Mindset haben, dass man gerne hierher kommt und seine Aufgaben gerne erledigt.

00:31:08: dazu gehören – coole Aufgaben!

00:31:10: Und wenn ich coole Aufgabe gebe oder geben kann dann Dann glaube ich einfach, ist die Krankmachssituation nicht so krass.

00:31:20: Und dann kann ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch das Vertrauen geben zu sagen Arbeiter von wo auch immer du willst weil Du wirst selber nicht wollen dass Dein Kunde gegen die Wand fährt, das Projekt gegen die wand fährt.

00:31:33: Also egal mit welchen Mitarbeiter bei uns ich spreche der hat mindestens mein Anspruch wenn nicht ein höheren geiles Ergebnis abzuliefern und deswegen sind wir nicht in der Situation.

00:31:46: aber ich kann total verstehen warum es andere sind weil natürlich es andere Branchen gibt in denen mangels halt vielleicht auch einfach an spannenden Aufgaben.

00:31:58: Ich fand das gerade extrem interessant anzuhören.

00:32:01: Also ich bin ja jetzt auch erst achtzehn Jahre alt und ich würde mal behaupten, relativ wenig Ahnung von der Arbeitswelt.

00:32:07: Und ich fand es jetzt wirklich interessant zu hören da mal so einen tieferen Einblick zu kriegen auch hingegen der ganzen Vorurteile die wir da jetzt gehört und besprochen haben und dass er eigentlich bei vielen Vorurteilungen eigentlich auch der Fall war, dass man gesagt hat Ja eigentlich sind es ja ein bisschen die Mindestanforderungen die man da an seinen Arbeitgeber hat und dass das ja eigentlich alles nur für gute Umstände am Arbeitsplatz sorgt.

00:32:34: Und das haben wir uns halt vorher auch schon so ein bisschen gedacht, und dann haben wir es eben auch die Frage gestellt, woher denn diese Vorurteile denn insgesamt kommen?

00:32:41: Das wollte ich euch dann dementsprechend auch erst mal fragen.

00:32:45: Oh, das ist gut!

00:32:46: Woher kommen die Vorurteilungen?

00:32:49: Also ich glaube, ganz viel passiert gerade in Unternehmen, in denen eben viele Generationen und aber eben da vermehrt oder antalsmäßig eben größer die Generation der ja ab.

00:33:02: Ich sage es einfach Boomer, das ist einfach noch da ist weil einfach ganz anders ins Arbeitsleben eingestiegen sind.

00:33:12: Da gab es eine ganz andere Arbeitsmarktsituation, da gab's ganz andere Anforderungen.

00:33:16: Da hast du noch nicht nach Elternzeit gefragt, da war noch Samstagarbeit.

00:33:24: Also das waren einfach noch andere Zeiten und die sind vielleicht ein bisschen überfordert mit dem Selbstbewusstsein der Gen Zee.

00:33:38: Warum sollen die es denn jetzt besser haben, als ich?

00:33:41: Warum hab' ich's denn nicht so unter... Ich

00:33:44: glaub Neid steckt da auf Tim.

00:33:46: Also gar nicht nur über Forderung sondern auch Neid nachher was irgendwie crazy ist weil er eigentlich der Wegbereiter dieser Generation ist, weil das sind ja Die

00:33:58: Eltern,

00:33:59: die sind schuld.

00:34:02: Ja auf der einen Seite sagst du mein Kind dem möchte ich alles ermöglichen das war nämlich auch diese Generation und auf der anderen Seite sagts dann aber ja jetzt wenn da halt ein Juniorein kommt und warum darf er denn von zu Hause arbeiten?

00:34:16: Also es ist schon eine krasse Diskrepanz glaube drauf einzahlt.

00:34:25: Und was ja ganz oft dann aber auch nicht verstanden wird, ist das, dass was Gen Z fordert?

00:34:30: Ja, für alle Gutes!

00:34:32: Also das ist ja für alle viel schöner... zu arbeiten.

00:34:36: Ja, auf jeden Fall!

00:34:37: Also wir hatten da tatsächlich auch genau darüber geredet und bei uns empfiehlen dann da auch ein paar verschiedene Stichwörter vor allen Dingen auch so ein bisschen diese Mental Health Awareness und da haben wir uns vielleicht auch so etwas überlegt ob es da vielleicht einen Zusammenhang eben zwischen dieser Mental Health awareness die ja jetzt immer mehr steigt vor allem auch sehr stark in jedem Satz früher wo das halt ein sehr großes Tabuthema war ob das eben dann vielleicht auch ein bisschen damit zusammenhängt, dass man jetzt die Gensie als sehr gefühlsvoll und weich bezeichnet oft.

00:35:09: Ob das dann da auch irgendwie mit ein bisschen rein spielt?

00:35:13: Das kann ich mir gut vorstellen.

00:35:14: Wahrscheinlich auch weil viele Eltern Burnout oder Burnout nah waren oder einen Burnout miterlebt haben... Kann ich jetzt aus persönlicher Erfahrung nicht sprechen bei mir in der Familie, aber ich kenne viele deren Eltern.

00:35:26: Das auch hatten oder deren Eltern nie da waren und so.

00:35:29: Und ja, ich glaube Mental Health ist aber generell gerade ein Thema.

00:35:32: das hat einfach Momentum grade dass einfach super und es ist aber auch wiederum für alle gut.

00:35:37: Ich habe mal eine Befragung gesehen das war wie die Gen C Gesundheit definiert Und was die Faktoren sind, die Gesundheit fördern.

00:35:46: An erster Stelle wäre bei Gen X und darüber wäre Ernährung und Sport gestanden... ...und bei Gen Z stand Schlaf.

00:35:55: Ja, das ist

00:35:59: das.

00:36:02: Ist ja auch so!

00:36:04: Früher hast du halt auch mal nachts sich rumgewälzt und hat es irgendwie auch... Sorgen, sag ich jetzt mal die dich nicht haben schlafen lassen oder sowas.

00:36:13: Deswegen verstehe ich total auch diese Schlafbefragen oder dieses Ergebnis am Ende dann

00:36:20: nachher... Und was auch noch mit rein spielt glaube ich jetzt gar nicht so nur auf Mental Health aus aber auch ein bisschen dieser Clash zwischen den Generationen da eben ist.

00:36:28: Ich glaube das haben wir ja auch schonmal besprochen in Agenturen weil früher so ein bisschen des Mindset je mehr Überstunden desto geiler warst du also desto krasser und besser warst hochgeschaukelt, wie viel man jetzt am Wochenende gearbeitet hat und wie viele Überschuhen man gemacht hat.

00:36:42: Und dann danach noch Feiern war.

00:36:47: Diese Generation die eben dieses Mindset noch hat, versteht jetzt halt gar nicht dass die Gensides überhaupt... Also das ist für die gar keinen... also die geben damit gar nicht an.

00:36:53: ich finde das ganz schlimm.

00:36:54: Die sagen dann oh Gott du hast so armer!

00:36:56: Da kommt halt diese Selbstlob nicht an.

00:37:01: Das ist auch nur mal was, was ein bisschen kleischt.

00:37:04: Ja, und dann glaube ich es wird halt auch befeuert durch Mütter- und Väter die halt zeitgleich mit der Genset auch.

00:37:12: Die Reißleine ziehen uns sagen ja so stelle ich mir das nicht vor.

00:37:16: Finden wir gut, machen wir mit!

00:37:17: Ja genau, finden wir gut.

00:37:19: Machen wir mit.

00:37:19: will ich meinen Kind nicht großziehen?

00:37:21: zum Setup?

00:37:22: Und deswegen Freunde Wir hatten jetzt ein Vorstellungsgespräch fand ich fantastisch Mit einem potenziellen Kandidaten der gesagt hat, hey du meine Frau ist irgendwie von einer großen Network Agentur Geschäftsführerin.

00:37:37: Ich bin momentan Vollzeit Papa ich habe Bock auf Teilzeit aber ihr müsst schon wissen ich mache auch mal Kind krank Wo ich dann so dachte, ja ob wir

00:37:47: es liefern.

00:37:49: Also deine Frau halt dann wahrscheinlich nicht sondern du!

00:37:51: Aber das ist ja total... Ja ich wollte nur mal sagen dass das bei mir dann mal vorkommt.

00:37:57: Da ist gerade viel im Wandel und die Welle kann man gut surfen glaube ich auch wenn's als Vorurteil wahrgenommen wird müsst ihr euch einfach als Systemspränger sehen.

00:38:08: Ihr müsst euch ja einfach als jemanden sehen, der die Arbeitswelt ganz grundlegend verändert für alle und für alle zum Positiven so ohne frech zu werden!

00:38:21: Also ich finde ja, jetzt

00:38:22: muss

00:38:23: ich aufpassen.

00:38:24: Aber das könnte man dann auch im Zweifel rausschmeißschneiden aber es muss natürlich trotzdem irgendwie im Bereich des Möglichen sein.

00:38:32: also wenn ich jetzt komme und sage ich habe gerade mein Studium abgeschlossen aber ich hätte gerne neunzigtausend Euro für die Position ohne irgendwelche Skills mitzubringen Dann würde es frech werden.

00:38:42: Ich muss aber auch sagen den Fall hatte ich noch nie!

00:38:45: Also ich hatte noch nie einen jüngeren Kollegen da sitzen der sich völlig überschätzt hat, sondern ich habe auch da immer das Gefühl ist ein guter Dialog zu sagen.

00:38:54: Ich bin das wertweil so und dann kann es auch mal mehr sein oder so.

00:38:59: aber das ist auch was was sich draußen oft lesen.

00:39:02: diese freche Gänse durchführen hab ich noch nicht also hatte ich noch nie hatte jetzt noch keine Vorderhaltung wo ich dachte also dass das nee

00:39:10: ja aber auch wieder dieses Sender receiver.

00:39:12: also das ist glaube ich so man fordert auf Augenhöhe und will aber dann dieses Ober-Unterdenken weiterhin behalten.

00:39:22: Das ist auch total schizufrehen, also Arbeitgeber oder Agenturschefs oder was auch immer die immer sagen ne ne bei uns ist alles auf Augenhöhe und dann aber sagen so geredest du nicht mit mir ist doch auch...

00:39:33: Ja total!

00:39:36: Wir hatten vorher auch nochmal das Thema Wertschätzen und sich selbst gut einschätzen.

00:39:40: Das hat man auch ganz davor schon mal angeschnitten.

00:39:43: Aber das ist uns auf jeden Fall auch aufgefallen.

00:39:45: Und wir hatten da auch so ein bisschen mit dem Wort Generationtrauma gespielt, dass man auch sagt die hatten es früher sehr hart, mussten sehr hart arbeiten.

00:39:52: Dann Mental Health war dann nicht wirklich ein Thema, war Tabuthema.

00:39:56: umso mehr man arbeitet, desto besser.

00:39:58: und ich finde was sich oft auch auf Social Media jetzt immer noch hin mitbekommen, dass da meistens über sowas berichtet wird über Mental Health und dann macht man die Kommentare auf Und da steht dann halt eben drin, ach wie soll die Generation überleben?

00:40:10: Die sind ja alle so weich und empfindlich.

00:40:12: So was gab es früher nicht.

00:40:15: Wir mussten uns der Früher auch durcharbeiten.

00:40:18: Das finde ich für mich total krass wieso man sowas unbedingt weitergeben möchte wenn sie eigentlich offensichtlich eine ziemlich negative Erfahrung für die Leute war.

00:40:28: Da haben wir uns ein bisschen gefragt woher kommt denn das?

00:40:34: Also zuerst mal schön formuliert, fand ich.

00:40:36: Woher kommt das?

00:40:38: Das ist glaube ich tatsächlich dieses bisschen, dieses Neidige.

00:40:42: Ich

00:40:42: musste so leiden warum soll es dir so gut gehen was total bescheuert ist wirklich aber das ist ja so also sehr empfiehend.

00:40:49: Klyso singt auch wenn der Sklave nicht mehr frei sein will sondern Sklaven aufsehe.

00:40:54: Das ist einfach das Prinzip.

00:40:55: also du ist für dieses misgönnehafte

00:40:59: Ja und ich glaube manchmal total unterschwellig.

00:41:01: Und ich hoffe, ich hau jetzt keine Kollegin in die Pfanne.

00:41:04: aber wir haben eine Kollegin der ihre Kinder sind halt schon aus dem grübsen raus so die eines studieren und der andere geht gleich studiert.

00:41:12: und wenn Janika und ich dann manchmal so jammern so von wegen hey die Kita hat Fünfunddreißig Tage zu und ich mich dann ... Und ich mich schon vier und sage, so eine Alleinerziehung kann das ja gar nicht leisten bei dreißig Tagen Urlaub.

00:41:25: Wie soll es gehen?

00:41:27: Die Kollegin dann auch drin sitzt und ein bisschen zu viel Sand lächelt und ich mag die.

00:41:31: Ich lieb sie über alles aber die dann halt sagt, wie ist dir das mal bei mir früher war, regt euch mal nicht so auf.

00:41:36: Ist mir scheißegal!

00:41:37: Es ist für mich jetzt.

00:41:39: Jetzt ist es ein Pain also du siehst es ist so... Ich glaube dass es auch menschlich irgendwo am Ende dass man ein bisschen Angst vor Veränderungen hat, ein bisschen neidisch ist und vielleicht dann auch nicht jeder die positiven Veränderung so richtig gut abschätzen kann, die sich daraus entwickeln.

00:41:58: Und das ist ja auch okay?

00:41:59: Also solange es das ist... ältere Generation, die jüngige Generation darauf aufmerksam macht wie gut sie es doch eigentlich hat ist es ja voll okay wenn's so formuliert ist.

00:42:10: Aber wenns so formulierte ist wie ihr habt das so so gut ihr dürft euch nicht beschweren dann ist es was anderes.

00:42:15: aber natürlich darf man drauf aufmerksam machen dass sich diese Situation wirklich schon verbessert hat und dass es uns doch eigentlich echt ein gut geht.

00:42:20: freuen wir uns auch ein bisschen sehen wir doch mal als positive auch darin.

00:42:23: trotzdem kann man nicht erwarten dass deshalb alles heile welt ist.

00:42:27: Ja, total.

00:42:28: Was uns auch noch aufgekommen ist zum Richtung Thema Arbeit ist dass wir für uns so ein bisschen festgestellt haben das es doch einen ziemlichen Shift gab vor allen Dingen jetzt ich sag mal Boomer und Elter die Arbeit ganz anders war also da viel Büroarbeit, viel traditioneller auch viel handwerkliche Arbeit war und es jetzt einfach so ein bißchen mehr auf Medienarbeiter eben übergeht.

00:42:50: Es gibt inzwischen sehr viele Influencer, es wird sehr viel über Social Media geschalten, Werbung gemacht und auch einfach die Digitalisierung ist ja auch ständig am voranschreiten.

00:43:00: Dass es vielleicht daher auch ein bisschen kommt dass das einfach eine ganz neue Arbeitsweise für die älteren Generation ist und das eben auch nicht unbedingt als anstrengende Arbeit dann angesehen wird.

00:43:12: Das war auch so etwas worüber wir uns Gedanken gemacht haben.

00:43:16: Es

00:43:18: kommt ein bisschen drauf an, finde ich jetzt in welcher Branche man unterwegs ist.

00:43:23: Also das zählt ja nicht für jede Branche.

00:43:26: Ich meine den Handwerksbetrieb gibt es immer noch am Ende vom Tag und der profitiert jetzt weniger von einer Digitalisierung oder von solchen Themen.

00:43:35: die Kommunikationsbranche.

00:43:36: Ja, die hat einen Wandel durchgelebt von sage ich mal rein im Office sitzen und bis nachts irgendwelche Pitches runter schrubben.

00:43:44: Mutpots

00:43:45: malen?

00:43:45: Mutports

00:43:46: malen, die halt mittlerweile auch dir eine KI macht, wenn du sie gut anfütterst.

00:43:51: So und ich glaube da muss man schon noch mal ein bisschen trennen es gibt schon Branchen die ist das harte körperliche Arbeit und bleibt harte Körberliche Arbeit.

00:44:04: Und dann gibt's Branchen, die haben sich sehr verändert durch die Digitalisierung leichter geworden und vielleicht auch nicht mehr so verständlich für, jetzt sage ich auch einmal Boomer.

00:44:14: Weil man immer so das Gefühl hat Boomer ist fast schon ein Schimpfwort.

00:44:17: Das sind die Baby-Boomer.

00:44:18: Die Königservielas

00:44:19: hier sein?

00:44:21: Ja!

00:44:23: Aber mit dem Ganzen was mitschwingt auch so ein bisschen Sohn Unverständnis für die Entwicklung und dass natürlich auch eine Unsicherheit mit der Technologie und einher geht glaube ich, hat natürlich schon auch irgendwie einen Einfluss darauf auf diese Vorurteile.

00:44:39: Weil sie ja auch nicht wirklich sehen oder verstehen was da eigentlich passiert und was da gearbeitet wird.

00:44:44: Zusätzlich kommt das natürlich auch viel Remote stattfindet und sieht dann wiederum nicht sehen, was die Person macht.

00:44:50: Das ist halt ganz oft dieses, es war es früher halt also man hat's halt gesehen und dann war es irgendwie klar der oder die schafft etwas.

00:44:56: jetzt sieht man es nicht mehr man hat vielleicht nicht so Vertrauen

00:45:01: Man versteht's

00:45:02: auch nicht mehr.

00:45:02: Man will nicht jeden Change mehr richtig mitmachen, kann ich auch nicht verübeln?

00:45:06: Ich weiß nicht wie ich mal bin!

00:45:08: Ich hoffe dass ich Change immer gerne mitmache aber ich kann ja jetzt nicht mehr behaupten das ich jeden change gerne mit mache.

00:45:15: Also bei manchen Sachen kommt selbst ich nicht mehr mit.

00:45:17: also alles okay ganz normal.

00:45:20: Ich glaube, wir haben jetzt schon ein bisschen Ärger mit der Zeit bekommen.

00:45:23: Deswegen danke auf jeden Fall, dass ihr so tolle auf die Fragen geantwortet habt!

00:45:27: Ich habe noch eine ganz letzte Frage und zwar haben mir sehr viel über Vorurteile, über Sachen, die wir gerne am Arbeitsplatz hätten.

00:45:33: Was werden von eurer Sicht aus im Skills sie vielleicht Gen Zee und Gen A mitbringen?

00:45:38: Die sich jetzt vielleicht auch ein bisschen von anderen Generationen unterscheiden.

00:45:42: Das darf Janika beurteilen weil das was... Da glaubt, wertvoll ist vor allem für deine Abteilung und für das kreative sage ich mal auch Sprich nachher.

00:45:53: Wow!

00:45:54: Was bringt die mit?

00:45:55: Ganz ganz viele Skills glaube ich.

00:45:57: aber jetzt befange ich an und es bräuchte fast eine neue Folge dafür.

00:46:02: also das Eine was sich was ich schön finde ist Ich nenn's jetzt aber mal Selbstwirksamkeit Ist die Fähigkeit dass Gen Z oder auch schon Gen Alpha in sich mehr Macher sieht.

00:46:16: Das trifft jetzt vielleicht nicht auf alle zu, ja?

00:46:18: Das ist auch immer ein bisschen das Problem mit solchen Aussagen.

00:46:20: man hat oft auch genau den Gegenpol.

00:46:22: noch mal aber da ist mehr so.

00:46:26: naja ich kann ja einfach selber machen.

00:46:28: es hat natürlich auch ganz viel mit der Social Media Entwicklung zu tun.

00:46:31: Ich kann mich einfach vor die Kamera stellen und ich kann nicht einfach so eine Brand machen.

00:46:34: Ganz viel geht so einfach mittlerweile dass diese Generation einen Macher Instinkt ein bisschen mitbringen.

00:46:41: So eine Selbstwirksamkeit da mitbringt und das finde ich total

00:46:45: toll,

00:46:46: vor allem weil es auch dann die Generation ist, die dann wiederum kombiniert mit so einer anderen Fähigkeit und zwar dieses Neudenken lieber als etwas Altes verändern.

00:46:56: Dann schneller geht's neu zu denken.

00:46:57: Auch so eine Art von Startup-Mentalität oder so eine Entrepreneurship mitbringend also dieses.

00:47:05: Ich wüsste, wie es besser wäre.

00:47:07: Aber anstatt jetzt irgendwie Großveränderungen in einem alten Verstaubensystem herbeizuführen mache ich's einfach selber neu!

00:47:16: Das ist eigentlich eine total wertvolle Ressource finde ich weil da ganz viel Innovation drin steckt.

00:47:21: Ja

00:47:21: das stelle kurz einhaken und zwar wenn du sagst dass sehr viel oft neu gemacht wird anstatte jetzt altes zu verändern gibt es da vielleicht auch negative Aspekte zu, weil ich habe auch manchmal das Gefühl auf Social Media dass ganz viel ganz schnell verworfen ist und immer was Neues an den Tisch kommen muss.

00:47:39: Bringt ja auch sehr viel Negatives mit sich wenn immer etwas Neues muss.

00:47:42: würdet ihr sagen ihr würdet euch vielleicht auch manchmal ein bisschen mehr wünschen, dass man eher alte Sachen verändert oder... Wie ist da die Tendenz?

00:47:50: Manchmal schon.

00:47:50: Das ist

00:47:50: überhaupt nicht mein Mindset, echt

00:47:51: oder?!

00:47:52: Also

00:47:53: eher so... weil ich finde es total spannend dass du das ansprichst und macht super Spaß gerade Diskussion.

00:47:59: Weil genau das ist was ich auch immer wieder denke.

00:48:01: also einerseits ja neu machen weil neu machen auch einfach wie gesagt neues Potenzialschaft.

00:48:06: aber manchmal ist es auch gut in den Dialog zu gehen und dann einfach mal nochmal versuchen was anderes zu optimieren und anstatt gleich wegzuschmeißen.

00:48:14: Das ist auch das, was ich vorhin meinte mit wenn etwas nicht perfekt ist dann lohnt es sich auch manchmal den Versuch zu starten da was zu verändern als gleich weg zu schmeißen und irgendwas anderes zu suchen oder was neu zu machen.

00:48:25: Ich glaube manchmal lohnt sich's allerdings nicht bis... ... bis zum Umfallen.

00:48:30: Manchmal muss man auch einfach einsehen, jetzt ist halt Trice... ... das muss jetzt halt weg und gut ist.

00:48:33: aber manchmal lohnt sich es auch ein bisschen.

00:48:35: oder ich meine das ganze Ganze kann es jetzt auch übertragen auf keine Ahnung.

00:48:38: Beziehungsleben oder sowas hat ja auch damit zu tun Beziehungen halt nicht mehr so lange.

00:48:41: man sucht sich lieber was Neues anstatt an der alten zu arbeiten.

00:48:44: Ja, keine Ahnung ob das jetzt daher kommt Aber manchmal lohnen sich's.

00:48:47: Ich habe die Ehre der Gratismeinung.

00:48:50: Also ich habe hier als Frage stehen, ist Jensi wirklich so schlimm?

00:48:54: Und als Jensieler würde ich jetzt mal selbst behaupten.

00:48:57: Ich finde es tatsächlich gar nicht so schlimm.

00:48:58: Ich find das auch selber sehr wichtig dass man Ansprüche an sich hat und sich selbst wertschätzt.

00:49:04: Wie gesagt wir hatten jetzt innerhalb der Folge auch öfters besprochen Der Arbeitsmarkt ist für uns extrem groß einfach dadurch, dass nach dem Babyboomer eben die Geburtenrate runtergegangen ist und wir relativ viele Stellen frei haben.

00:49:17: und ich finde es ist auch wichtig, dass man dann die Freiheit nutzt uns sich da auch so ein bisschen selber priorisiert und weiß, was für einen gut ist.

00:49:25: Was man mag, was man nicht mag.

00:49:27: Und was wir auch in der Diskussion heute – und auch schon davor beim Gesprächen festgestellt haben – ist dass die Anforderungen jetzt nicht wirklich hoch sind sondern eigentlich Ich würde es jetzt nicht das Minimum nennen, aber eigentlich sollte das so ein bisschen grundsätzlich sein was man da anfordert dass man einfach einen sicheren Arbeitsplatz mit einer guten Einnahmequelle hat.

00:49:48: Aber trotzdem sich natürlich am Arbeitsplatz wohlfühlen will, der Fehler teilen will, sich gut mit den Kollegen versteht und dann eben doch auch frei zu haben mal dass nicht nur das ganze Leben aus Arbeit besteht.

00:50:01: Also ich würde sagen, Jenny ist da gar nicht so schlimm und vielleicht auch eher wie wir es jetzt gesagt haben einen Vorreiter oder ein gutes Vorbild für andere, dass man sich wirklich für sich selbst einsetzt.

00:50:13: Wunderschön gesagt!

00:50:14: Und unsere Gratismeinung für Unternehmen erkennt das Potenzial an und wenn ihr das Gefühl habt, ihr habt Spannungen im Unternehmen dann bringt die Parteien noch einfach mal in den Dialog.

00:50:28: Die eine Seite sich nicht auch der anderen annähert, weil man kann unfassbar viel lernen von der Generation und systemisch brengen ist nicht per se schlecht.

00:50:38: Sondern ist

00:50:40: für viele gut.

00:50:41: Für viele

00:50:41: gut?

00:50:42: Schöne gratis Meinung.

00:50:43: Es war

00:50:44: wunderschön mit

00:50:45: euch beiden.

00:50:45: Es hat ultra Spaß gemacht!

00:50:47: Ich glaube wir können auch wirklich noch viele Stunden mehr

00:50:49: reden.

00:50:49: So gerne auch sehr interessant.

00:50:51: Vielleicht laden wir euch ja nochmal

00:50:53: an.

00:50:53: Ja ich komme

00:50:56: gern

00:50:56: nochmal vorbei.

00:50:58: Und wenn man mehr Zeit gehabt hat, hätte ich es auch richtig cool gefunden noch mehr darüber zu sprechen.

00:51:02: Aber klar, das

00:51:03: ist immer ein

00:51:05: bisschen schwierig.

00:51:06: Man kann auch da über solche Themen ewig drüber sprechen

00:51:09: aber es hat mir auf jeden Fall

00:51:09: aus der Spaß gemacht als er auch.

00:51:10: Danke dafür dass wir das machen durften.

00:51:13: Ja, ist auf jeden fall eine sehr coole Chance!

00:51:16: Wir danken euch und wir danken den Hörerl.

00:51:20: Wir freuen uns auf nächstes Mal.

00:51:23: bis dahin.

00:51:23: Ciao!

00:51:30: Der etwas andere Agency Insights Podcast.

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