Recruiting: Hire for Attitude!
Shownotes
Wie finden Rebecca und Janika in der weiten Welt der Titel und Stellenbeschreibungen Talente, die wirklich passen? Worauf kommt es ihnen bei Bewerber:innen an und was ist eher schwierig? Wie läuft der Bewerbungsprozess bei We are Family und warum lieben die beiden Chemistry Calls? Spoiler: Der CV ist nicht so wichtig, dafür aber Attitude, Personality und dass es matcht. Welche Erfahrungen die beiden im Recruiting gemacht haben und was Bewerber/innen wissen müssen, erfahrt ihr in Folge 3 von GratisMeinung!
Wer nach Hören der Folge Bock auf einen Chemistry Call hat: Hier geht's zu den Stellenausschreibungen!
Transkript anzeigen
00:00:01: Janika, ich habe einen CV,
00:00:02: der ist der Knaller.
00:00:04: Wir müssen sprechen, unbedingt.
00:00:06: Er passt mega ins Profil.
00:00:08: Lass mal plaudern bzw.
00:00:10: lass mal gleich mit ihm plaudern!
00:00:13: Sehr cool, ich bin mega gespannt.
00:00:16: Ja, lass uns einfach einen Chemistry-Call einstellen, oder?
00:00:20: Das Gratismeinung: der etwas andere Agency Insights Podcast.
00:00:25: Hier gibt es Einblicke ins Agenturleben und die Marketingbranche.
00:00:28: In regelmäßigen Abständen plaudern Janika Linde und ich, Rebecca Duden, über alles, was in Beruf, Marketing und weit darüber hinaus passiert.
00:00:37: Rebecca ist Mitgründerin und CEO der We Are Family und ich bin Director Brand and Strategy.
00:00:42: Wir geben euch etwas andere Einblicke. In erster Linie aber unsere Gratismeinung zu Themen wie Führung, Pitches, Überstunden und allem, was sonst gerade so anfällt.
00:00:51: In dieser Folge geht es um Recruiting. Oder, wie ich sagen würde: Hire for Attitude.
00:01:02: Janika, wie wählen wir Mitarbeitende aus?
00:01:07: Ja das ist eine sehr gute Frage,
00:01:08: lass uns mal da einsteigen!
00:01:10: Das erste ist ja, dass wir wissen müssen, wonach wir suchen und ich finde, das ist schonmal das erste...
00:01:19: In der weiten Welt der Titel- und Stellenbeschreibungen.
00:01:23: Wie nennen wir jetzt diese Position?
00:01:25: Und in welcher Sprache?
00:01:29: Wie machen es andere? Wir gucken ja auch so oft, wie machen es andere.
00:01:32: Und manchmal hauen wir ja auch eine Stellenanzeige unter zwei unterschiedlichen Namen raus und testen, was dann besser funktioniert, wo wir die besseren Leute damit bekommen oder das bessere Profil damit bekommen und haben schon oft gelernt , dass wir dann wirklich unterschiedliche Profile bekommen mit unterschiedlichen Titeln –
00:01:55: obwohl es exakt die gleiche Stellenanzeige im Inhalt
00:01:59: ist.
00:01:59: Und es ist ja auch, in unserem Fall jetzt, von Agentur zu Agentur ja auch so anders.
00:02:02: Welches Aufgabenfeld
00:02:05: gehört jetzt alles in eine Conceptioner-Position?
00:02:08: Also wo fängt's an, wo hört's auf?
00:02:09: Ich finde das auch so spannend, jedes mal auch so neu dazuzulernen, was andere Personen mitbringen oder was sie gar nicht mitbringen und so.
00:02:15: Aber, das ist ja das eine.
00:02:16: Also wir müssen wissen, was wir wollen.
00:02:18: Das ist schonmal...damit startet's eigentlich schon mal.
00:02:21: Und dann finde ich es auch immer spannend, die Leute ... Also wenn wir dann einen Lebenslauf geschickt bekommen haben und der irgendwie spannend ist oder die Person irgendwas mitbringt, was spannend ist, dass man sie dann auch mal kennenlernt, beziehungsweise...ich spring jetzt gar nicht so weit vor!
00:02:39: Was findest du denn an einem CV gut oder nicht gut?
00:02:41: Würde mich auch mal interessieren.
00:02:43: Ganz ehrlich, ich schau mir das wirklich nur im diagonalen Durchfliegen an.
00:02:48: Also bei mir ist das echt nicht so ein "Ich schau ins Detail rein", weil ich ja weiß es gibt dann den Chemistry Call und ich überhaupt keinen Schmerz hab....
00:02:58: Also vielleicht Chemistry Call
00:02:59: zur Erklärung für alle, die zuhören: Sind dreißig Minuten, auch immer begrenzt auf dreißig Minuten.
00:03:04: Es gab schon mal Ausnahmefällen wo man sich wirklich verplappert hat aber meistens sind wir ordentlich durchgetaktet wo wir einfach eins-eins mit dem potenziellen Talent oder Kandidaten oder der Kandidatin sprechen,
00:03:15: um zu schauen: Matcht das beruflich, also passt es, und vor allem aber auch zwischenmenschlich.
00:03:22: Also passt er oder sie ins Team, weil wir halt letztendlich uns schon so ein bisschen als Boutique-Agentur fühlen und es dann einfach auch wichtig ist und wir es uns auch leisten können und wollen, dass wir da halt einen perfekten Fit haben. Weil wenn wir da menschlich keinen Fit haben,
00:03:39: da macht die Arbeit ja irgendwie nur noch halb so viel Laune für die Personen.
00:03:44: Deswegen ja auch auf jeden Fall "Hire for Attitude".
00:03:46: Also die Attitude muss einfach schon mal passen, weil Skills kannst du auch einfach lernen oder beibringen.
00:03:51: Geil wäre es in der Seniorenposition.
00:03:53: Die Skills sind schon da,
00:03:54: aber also es kommt auf den Charakter an.
00:03:59: Ich find's witzig, weil dieses Attitude ist im Basketball so ist: „Ah, die hat Attitude!"
00:04:03: Das ist so negativ.
00:04:04: Ja das ist so: „Sie hat Attitude". Deswegen musst ich da immer kurz schlucken, kurz zucken, aber ich weiß, wie du's meinst, also alles gut.
00:04:10: So Einstellungen und so.
00:04:13: Ja, total.
00:04:13: Das kriegst
00:04:14: du auch aus dem Lebenslauf gar nicht mit.
00:04:15: Deshalb finde ich die meisten Lebensläufe auch echt scheiße!
00:04:18: Also sie sind einfach viel zu technisch aufgebaut und wenn sie dann Teamfähigkeit reinschreiben und sich fünf Sterne geben, find' ich das richtig schlimm.
00:04:27: Ich frage mich schon manchmal wie soll man es anders darstellen?
00:04:29: Hey, ich bin
00:04:30: voll der gute Teamplayer... Es ist auch egal wie Du's machst, es ist auch immer falsch, weil wenn du es wahnsinnig hübsch aufbaust, dann unterstellt man irgendwie so: Ja, der will da was kaschieren oder sie will da etwas kaschieren.
00:04:45: Umgekehrt?
00:04:47: Echt oder?
00:04:47: Ja okay nee ich sehe so viele Lebensläufe.
00:04:51: Das ist halt auch, weil du gesagt hast: "Wie wählen wir aus?"
00:04:54: Also ich meine, wir machen viel über LinkedIn.
00:04:56: Wir bekommen wirklich sehr viele über die Website, was mich echt stolz macht, weil es einfach auch zeigt, dass die Leute sich da nochmal ein bisschen mehr Zeit nehmen.
00:05:06: Wir haben das ja super runtergekürzt!
00:05:08: Also du musst ja, um dich bei uns zu bewerben, drei kurze Fragen beantworten und einen CV hochladen und that's it.
00:05:17: Aber
00:05:17: die drei kurzen Fragen... Und das finde ich halt cool.
00:05:19: Das gibt mir vielmehr, die lese ich echt immer durch, wenn wir Bewerbungen haben,
00:05:23: die Antworten auf diese drei Fragen. Viel lieber als den beigefügten Lebenslauf, weil das sind ja so lockere Fragen eben zur Persönlichkeit.
00:05:30: Also ich weiß gar nicht genau.
00:05:31: Also die eine Frage ist ja: Welche Rolle auf der Familienfeier nimmst du ein?
00:05:37: Ja genau, warum Gen Z/Gen Alpha, weil wir halt einfach damals gesagt haben: „Wäre halt schon geil". Interessiert es
00:05:42: dich überhaupt?
00:05:45: Ist dir auch klar, dass wir halt die Spezialagentur sind für Gen Z/Gen Alpha.
00:05:49: Ja, und also da kommen auch manchmal echt witzige Sachen ... Voll!
00:05:54: Also es muss gar nicht... Also jetzt für alle, die sich vielleicht bewerben wollen:
00:05:57: Es muss auf gar keinen Fall einfach nur witzig sein, weil das ist einfach nur nice to know.
00:06:02: Aber dann hilft's natürlich auch administrativ.
00:06:04: Du gibst kurz mal den Gehaltsrange an, du gibst den Standort an, an dem du arbeiten willst, weil es für uns halt auch Relevanz hat.
00:06:11: Ist es Stuttgart, ist es München, ist am liebsten Remote? Wunscharbeitsstunden, oder?
00:06:17: Ja genau.
00:06:17: Wunscharbeitsstunden finde ich auch einen wichtigen Punkt.
00:06:19: Wir haben ja schon mal in einer anderen Folge gesagt dass wir vollkommen fein sind mit Teilzeit.
00:06:23: Auch egal, ob Eltern/nicht Eltern. Es ist uns völlig wurst.
00:06:28: Wir haben ja auch Teilzeitler, die gar nicht familiär jetzt so gebunden sind, dass sie Kinder haben, sondern die einfach sagen...
00:06:32: ...Fünfzig Prozent der GenZ arbeiten in Teilzeit.
00:06:34: Ja okay das ist eine krasse Hausnummer.
00:06:36: Das ist wirklich eine krase Hausnummer.
00:06:37: Aber ja, das ist auch etwas, was wir wirklich erleben und leben, dass wir ja wirklich auch Kolleginnen haben, die in Teilzeit sind, aber halt keine Kids haben und vollkommen cool so.
00:06:46: Also deswegen geht alles.
00:06:48: Deswegen finde ich es da immer noch mal wichtig auch die gewünschte Arbeitszeit pro Woche abzufragen.
00:06:54: Es relativiert manchmal halt auch krasse Gehaltsvorstellungen.
00:06:57: Also wenn halt jemand reinkommt mit einer krassen Gehaltevorstellung, der hat einen geilen CV
00:07:03: und ich
00:07:04: weiß einfach, ich kann mir ihn oder sie nicht leisten?
00:07:07: Dann habe ich vielleicht in Teilzeit eher noch mal die Chance, das abzubilden, weil ich es absolut betrachte.
00:07:13: Ich finde Zeit ist da ja immer so ein schwieriger Faktor, wenn's nachher um Wertschöpfung geht, irgendwie so.
00:07:21: Aber nochmal zurück zum Chemistry Call: Der Chemistry Call, das sind ja nur dreißig Minuten und ich finde, die geben mir so viel.
00:07:30: Also wir wissen danach so viel mehr – vor allem, wenn es zur Absage kommt.
00:07:36: Also das ist dann halt auch... Es mag dann bitter sein, aber wir wissen nach dreizig Minuten: zu juniorik oder zu seniorik oder stellt sich unter dem Konzeptioner-Beruf was völlig anderes vor. Matcht einfach nicht.
00:07:49: Kann
00:07:50: kein Englisch, passt nicht zu uns. Was auch immer, so. Und das spart halt beiden Seiten brutal viel Zeit.
00:07:58: Das finde ich geil, dass du das noch mal erwähnst,
00:08:00: dass es beiden Seiten so viel Zeit erspart, weil ich find es echt auch cool für die Bewerbenden.
00:08:05: Weil sie sich ja in den dreißig Minuten auch ein Bild über uns machen.
00:08:08: Ist ja auch voll wichtig, und wir nutzen die dreißig Minuten nicht, um uns hier als keine Ahnung was anzupreisen, sondern wir sind halt wie wir sind.
00:08:15: Wir reden raus, wie wir rausreden, und erzählen, wie's läuft.
00:08:20: Dass es jemandem nicht passt, dann kann er auch gerne sagen: "Ah, aber nett,
00:08:22: aber doch lieber nicht!"
00:08:24: Doch
00:08:24: lieber nicht, genau.
00:08:25: Und weil man halt sagen muss, dass, was da danach kommt in fünfzig Prozent der Fälle, also vor allem wenn ich jetzt an dein Team denke, wo die Strategen, die Konzeptioner, die Kreativen sitzen. Oder auch in Pablos Team wo, es dann wirklich in die Kreation geht.
00:08:39: Da kommt halt die Testaufgabe und da wird es richtig zeitintensiv.
00:08:42: Auch wenn wir dort versuchen maximal ... maximal ressourcenarm das zu machen, weil die Leute, die sich bewerben ja dann auch oft im Job stehen.
00:08:55: Ja.
00:08:55: Wo ich dann aber trotzdem...da wird's dann schon ein bisschen knackiger und da wollen wir dann auch schon was sehen, weil die Leute, die wir dann reinholen, die beraten halt direkt am Kunden, die konzipieren direkt am Kunden, die entwickeln Strategien direkt am Kunden.
00:09:08: Und deswegen...ich gebe mir gerne viele Chemistry-Calls und schaue mir die CVs mal nur so mit halbem Auge an, weil ich auch gar keinen Schmerz mit Quereinsteigern habe, wenn es halt einfach ein Fit ist menschlich oder der uns in irgendeiner anderen Komponente weiterbringt. Und sein Handwerk, ob er das versteht oder sie das versteht,
00:09:27: das sehe ich in einer Testaufgabe.
00:09:29: Und ja, das hat bis jetzt immer sehr gut funktioniert und wir sind dadurch auch wahnsinnig schnell. Weil dreißig Minuten kriegt halt unsere HR easy mal irgendwo reingequetscht in unser beider Kalender während ein Assessment-Center, also um Gottes Willen.
00:09:46: Das hatte ich einmal.
00:09:47: Ja, ich hatte früher mal ein
00:09:49: Azubi
00:09:49: Assessment-Center.
00:09:51: Wahnsinn!
00:09:53: Also Gott sei Dank auch für den, der arbeitgebend ist, um Gottes Willen.
00:09:57: Nee aber es ist einfach... Es ist super ressourcenarm.
00:10:02: Es macht uns wahnsinnig schnell.
00:10:03: Und hey, im aktuellen Kampf um Talente würde ich jetzt mal sagen, dessen wir uns hier ja auch bewusst sind, also wir sind kein Arbeitgeber, der sagt: Ja, wir sind so geil, werden schon alle zu uns kommen.
00:10:15: Also wir sind natürlich super cool.
00:10:17: Aber ja, wir haben halt auch am Anfang das Problem gehabt, dass wir halt auch frisch gegründet waren bzw. ausgegründet waren, unsere Brand kannte keiner und dadurch war es dann nochmal ein bisschen schwerer und da mussten wir einfach noch super viel schneller sein.
00:10:32: Und sind wir bis heute.
00:10:33: Also wenn uns jemand gefällt, dann picken wir den noch in der Woche, in der er sich beworben hat.
00:10:38: Manchmal sogar noch am gleichen Tag terminieren wir den auf ein Vorstellungsgespräch oder auf ein Chemistry-Call.
00:10:44: Dann kriegt er die Testaufgabe und eine Woche später, spätestens zwei kann der drin sein.
00:10:50: Oder kann zumindest entschieden sein.
00:10:52: Und ich glaub, das ist auch gut so, wie wir es machen und das würde ich nicht ändern wollen, also auf gar keinen Fall nachher.
00:11:00: Was sind denn für dich so,
00:11:02: gibt es für dich klassische No-Gos oder Red Flags bei so einem Chemistry-Call?
00:11:07: Also wenn ich halt, also wenn gar kein Response kommt.
00:11:10: Also wenn das eine völlige ... Boah ja!
00:11:13: Ich hatte schon alles.
00:11:14: Ich hatte Leute, die mit mir hart diskutiert haben. Ich hatte Leute, die, weiß ich nicht, voll aufgesprungen sind und nee, also harte Red Flag ist, wenn ich die extrinsische Motivation schon merke, also wenn es im ersten Gespräch nur darum geht, wie viel Zeit muss ich verbringen.
00:11:36: Also weißt du, so Leute.
00:11:37: Ja, wenn die Fragen schon so gestellt sind und so die erste Frage ist: Wie viel Urlaub habe ich?
00:11:42: Und wie viel arbeitet ihr?
00:11:43: Und wie sieht's mit Überstunden aus und es noch gar nicht um den Inhalt ging?
00:11:46: Dann denke okay schwierig zum einen.
00:11:49: Und wenn gar nicht gelacht wird. Wir lachen viel in den Chemistry Calls zusammen mit den Leuten, die sich bewerben. Auch alles, also auch cool so.
00:11:57: Also wenn das nicht passiert und wenn über den alten Arbeitgeber hergezogen wird.Das finde
00:12:02: ich auch immer ganz schlimm.
00:12:02: Das ist auch so unnötig!
00:12:06: Weil es bringt ja niemandem was.
00:12:08: Nee,
00:12:08: und das ist auch nicht die Antwort, die du hören willst, wenn du fragst: Warum willst du wechseln?
00:12:13: Ja genau, "Warum willst Du wechseln"
00:12:15: impliziert eigentlich für alle, die sich bewerben,
00:12:17: impliziert eigentlich die Antwort: Okay, mein Motivator ist...und da bin ich nicht weitergekommen oder da...
00:12:24: Wir hatten jetzt zum Beispiel einen Bewerber, den wir auch eingestellt haben, der dann gesagt hat: Ja, ich brauche mehr Transparenz oder ich will auf die nächste Ebene und da sitzt halt schon jemand und ich mag die Firma, aber hey, ich will einfach die nächste Ebene. Und das gibt mir halt viel mehr. Ich muss einfach verstehen, warum du weg willst,
00:12:42: damit ich nicht vielleicht auch das gleiche Set-up anbiete und du dann in sechs Monaten im gleichen Sumpf steckst.
00:12:50: Dann ist ja niemandem geholfen so.
00:12:52: Also, wenn ich zum Beispiel...Manchmal kommt: "Ja, ich muss da so viel Englisch reden" oder „Ja, das Feld ist mir nicht international genug.“. Und ich weiß, ich besetzte die Person aber, beispielsweise Keyaccount, auf einen Kunden, der nur in Deutschland agiert.
00:13:06: Ja, dann kann ich mir ausrechnen, dass es nicht funktioniert.
00:13:09: Ich glaube, dieser Chemistry-Call könnte auch keinen Call erwarten.
00:13:14: Nein!
00:13:15: Also bitte lästert nicht über voran... Ja, also lästet irgendwie nicht über Vorangegangen.
00:13:22: Einfach, weil es niemandem hilft.
00:13:24: Also, so bisschen Gossip bisher immer irgendwie witzig und nett, aber es hilft nicht.
00:13:28: Es hilft in diesen dreißig Minuten niemandem, sondern konzentriert euch darauf, wo ihr hin wollt. Ist ja auch die Frage die ich immer stelle: Wenn du dir einen Job backen kannst, wie sieht der aus
00:13:39: und auf was hast du gar keinen Bock?
00:13:42: Und dann matchen wir ja schon kurz ab, zu sagen damit
00:13:46: "Ja okay, können wir das jetzt leisten?". Weil wir wollen ja eigentlich ihm das Feld geben, in dem er in seinem Stärkenfeld ist.
00:13:52: Ja voll.
00:13:53: Wo er motiviert ist.
00:13:54: Ja genau weil.
00:13:55: Also jeder Mitarbeiter oder jede Mitarbeiterin, wird immer, wenn sie in ihrem Stärkenfeld ist, zum High Performer.
00:14:04: Davon bin ich einfach überzeugt, so.
00:14:06: Wenn ich aber gar nicht weiß, was von der Person das Stärkenfeld ist,
00:14:10: ja, dann ist für mich halt schwierig so und ich will ja einen High-Performing-Team
00:14:15: haben.
00:14:16: Wir hatten
00:14:16: auch echt mal ein paar ganz coole Gespräche.
00:14:17: Ich erinnere mich – und dass war alles innerhalb von dreißig Minuten –
00:14:21: also es ging auch echt Schlag auf Schlag.
00:14:23: Das wir dann festgestellt haben: Ah nee, irgendwie, da matcht jetzt nicht mit Erwartungen und was wir liefern können.
00:14:27: Aber hey,
00:14:27: wir haben hier noch andere Positionen und dann geht's so: Und, kannst du dir das vorstellen oder das?
00:14:31: Und dann gehts so zack,
00:14:32: zack... Ganz oft.
00:14:33: Man findet dann vielleicht auch einfach andere Lösungen. Also, hauptsache man ist ehrlich. Also dieses Ehrlich-Thema von beiden Seiten.
00:14:39: ist echt was, was in der Minute richtig hilft.
00:14:43: Ja, also ich glaube, gerade auch Digital Marketingmanager, Social Media Manager...ist das eine, ist es andere? Dann ist es zwar jetzt momentan bei der gleichen Person in der Entscheidung aufgehangen, also all good.
00:14:53: Aber jetzt denken wir mal an Kreation, Konzeption, Strategie.
00:14:56: Da mischen sich manchmal halt einfach die Profile schon und sind bei uns im Haus einfach zwei komplett...
00:15:02: Also das sind einfach zwei Fachbereiche mit zwei Leads, die für sich ihre Team selber aufbauen.
00:15:07: Und da muss dann halt ein zweiter Chemistry-Call her. Und das ist auch überhaupt gar nicht schlimm, dass das so ist
00:15:13: dann nachher. Also ich finde Chemistry Call super.
00:15:16: Manchmal mache ich's auch noch kürzer, wenn ich so denke: Boah, hast du ein geiles Profil, aber fuck, willst du viel Kohle.
00:15:22: Dann schreibe ich auch manchmal einfach nur eine E-Mail und sage: Hey, es ist way out of budget.
00:15:26: Ich sehe, du kommst irgendwie ... Du willst remote arbeiten, die Stelle müsste man jetzt aber da und da machen.
00:15:33: Und wie kommen wir zusammen oder nicht zusammen?
00:15:36: Und dann hat man sich schon oft geeinigt zu sagen: Hey, wir plaudern in sechs Monaten noch mal!
00:15:41: Deswegen, ich sitze ja auch direkt hinter der HR‑E‑Mail-Adresse. Also, wir sind jetzt siebzig Leute und trotzdem – und das werde ich auch erstmal nicht hergeben – also unsere HR natürlich auch.
00:15:52: Also es muss einen geben, der dann auch den Überblick hält.
00:15:55: Aber ich finde es schon auch wichtig, da als erster Ansprechpartner da zu sein. Genauso wie's mir wichtig ist, in jedem, nahezu jedem, aber in jedem Chemistry-Call hier in Deutschland dabei zu sein.
00:16:06: Die Kolleginnen in Argentinien, die machen das dann mit Pablo direkt. Als auch dann zu teil.
00:16:12: Englisch und Spanisch im Mix passiert.
00:16:17: Es ist, ja also ich würde mir den Teil meiner Arbeit auf gar keinen Fall nehmen lassen.
00:16:23: Ja das ist auch
00:16:24: so wichtig. Wie die Leute zusammenpassen, macht so viel aus.
00:16:28: Ja, kenne ich halt aus dem Sport. Hat auch neulich jemand gesagt: Ja, warum? Und ja, weil's halt im Sport auch so ist: Wenn halt das Team nicht funktioniert, dann kannst du machen, was du willst, dann ist einfach schwierig am Ende vom Tag.
00:16:41: Dann kommst du nicht zum besten Ergebnis.
00:16:43: Das sollte ja irgendwie immer unser Ziel sein nachher. Und ich saß einfach auch schon zu lange in Konstrukten, wo Teams nicht gepasst haben, und weiß was das für ein Pain ist, und das möchte ich weder mir noch irgendeinem Kollegen irgendwie zumuten.
00:17:00: Findest du es wichtig, dass im Lebenslauf – ich meine, die schaust du dir nur so quer an –
00:17:04: Springst du da zur Rubrik Hobbies und schaust auf den Sport?
00:17:06: Auf gar keinen Fall!
00:17:09: Pass auf: Nicht, ob Sport,
00:17:12: aber wenn sie den Sport angeben, dann schau ich mir schon an, ob's eine Individualsportart oder eine Mannschaftssportart ist, weil das ist auch –
00:17:19: also, danach lehne ich niemanden ab
00:17:21: oder, also um Gottes Willen.
00:17:24: Auch an alle Kolleginnen aus unserem aktuellen Team: Also, ihr dürft auch Individualsportarten machen.
00:17:28: Aber es ist schon noch mal anders, wenn du einen Teamsportler dir gegenüber hast. Die kommen schneller zur Entscheidung.
00:17:33: Also unsere HR hat halt Bundesliga-Handball gespielt.
00:17:36: Mit der war ich sofort auf einer Ebene und wusste, dass die irgendwo die gleichen Werte teilt.
00:17:41: Das heißt nicht, dass es der Individualsportler nicht macht, aber er teilt vielleicht andere Werte oder ein anderes Werteset und den müsste man vielleicht dann anders einsetzen.
00:17:50: Und vielleicht ist das auch alles Humbuk, aber da gucke ich hin, tatsächlich. Aber ob jetzt jemand Flöte oder Cello spielt...
00:17:57: Jeder hat mal Flöten gespielt!
00:17:59: Ja, das stimmt jeder.
00:18:01: Wirklich jeder hat mal Flöte gespielt, weil jede Mutter gedacht hat: Ich muss dich in der Klasse 1 hinsetzen.
00:18:06: Ja genau, ich probiers. Irgendwie krieg ich's hin.
00:18:09: Klavier ist ja glaube ich so der Traum einer jeden Mutter.
00:18:11: Ja, ich glaube immer noch.
00:18:13: Ich hab Keyboard gespielt. Und hab dann immer auf Rekord gedrückt, wenn mein Lehrer da war und der das vorgespielt hat.
00:18:22: Wenn meine Mutter dachte, ich übe alleine oben, habe ich einfach nur Play gedrückt.
00:18:26: Komm jetzt!
00:18:27: Weiß deine Mutter das?
00:18:30: Das weiß die! Irgendwann hat sie auch die Stunden nicht mehr gezahlt.
00:18:32: Schöne
00:18:33: Story.
00:18:34: Aber gibst Du im Lebenslauf...?
00:18:36: Ich hab mal im Lebenslauf...ja, hab ich mal angegeben, dass ich auch einen Teamsport gemacht habe.
00:18:41: Ich hab ja getanzt, aber ich hab es irgendwann rausgelassen.
00:18:43: Ich bin dann mal dazu umgestiegen, dass ich gesagt habe, was meine Aufgaben eigentlich waren, weil das finde ich auch ganz oft kryptisch.
00:18:48: Ich lese Lebensläufe schon noch ab und zu, weil es mich einfach interessiert, wie gradlinig war der Weg oder wie oft ist die Person hinhergesprungen.
00:18:56: Und ich gebe gar keine Wertung.
00:18:57: Also ich finde die spannendsten Lebensläufe, sind eigentlich die sind nicht linearen.
00:19:00: Definitiv!
00:19:02: Ich schaue da öfter mal rein und dann will ich aber wissen, was hat die da gemacht.
00:19:05: Und wenn ich nicht aus der Position oder so herauslesen kann, was die Person in der Rolle gemacht hat, dann ärgert mich das.
00:19:13: Ich will schon wissen. Also was steckt dahinter?
00:19:14: Was geil ist, wenn sie die Position angeben und drunter nochmal kurz in Bullet Points, was sie gemacht haben, aber nicht so ChatGPT-generiert, sondern halt einfach...
00:19:23: Aber auch keine Prosa!
00:19:25: Genau, keine Prosa.
00:19:27: Deswegen habe ich gerade gesagt so: Einen knackigen Satz, zwei Sätze, drei gute Schlagwörter und dann lieber das besser framen anstatt alles gemacht haben zu wollen. Weil das kommt eh raus.
00:19:38: Also spätestens in der Testaufgabe kommt es eh raus und ansonsten in deiner ersten Arbeitswoche kommts im Zweifelsfall dann raus.
00:19:44: Ich finde wir haben hier echt ein super guten Prozess.
00:19:46: Der geht schnell, der ist für alle transparent und easy zu verstehen und bringt uns echt am schnellsten zum Ziel.
00:19:53: Ja und Prozess darf man da glaube ich auch nicht zu eng sehen, sondern es sind einfach so eine Ansammlung, Learnings oder Vorgehensweisen.
00:20:00: Und so ein Erfahrungsschatz, so wie wir gesagt haben. Es macht halt Sinn: Chemistry call,
00:20:04: Dreißig Minuten, zack, ab, los rein und...genau Testaufgabe, acht Stunden –
00:20:09: jetzt keine Angst haben, maximal acht Stunden.
00:20:11: Wir sagen auch immer: maximal acht Stunden. Gibt auch Testaufgaben, die gehen kürzer.
00:20:16: Aber ja, du brauchst einfach eine gewisse Zeit, dich mit etwas auseinanderzusetzen, damit wir in dein Denken auch reinkommen.
00:20:21: Das
00:20:21: ist eigentlich...Ich finde das Wort "Testsaufgabe" –
00:20:22: vielleicht müssen wir noch mal drüber nachdenken.
00:20:24: Es ist zwar eine Testaufgabe, weil wir ja über irgendwas sprechen müssen dann, wenn man wieder zusammenkommt,
00:20:30: über das Fachthema. Aber ist es eigentlich mehr so ein plaudern
00:20:34: über ein Fachthema.
00:20:35: Also es wäre, wie wenn ich jetzt meinem Team ein neues Briefing gebe und wir uns nach dem Tag das erste Mal zusammensetzen und das alle verinnerlicht haben und dann sprechen wir das erste mal bisschen mehr faktenbasiert darüber.
00:20:46: Ja, weil wir nicht die gelöste Kampagne wollen und weil das auch uns gar nicht entspricht... Also wir wollen ja eigentlich gar nicht die Einzelleistung haben und sehen, sondern wir leben ja die Interdisziplinarität, speziell bei den Konzeptionern und Strategen.
00:21:02: Und dann in der Testaufgabe hinzugehen und zu sagen: Jetzt entwickel mir mal Kampagne eins oder such dir von acht Aufgaben eine raus.
00:21:09: Dann denke ich: Klar, muss ich die lösen
00:21:11: bis zum Schluss.
00:21:12: Ja, und dann bin ich aber kein Artler und kann das richtige Bild nicht mitliefern und bräuchte da jetzt...sagen die auch oft: Ich bräuchte da jetzt den Dialog.
00:21:19: Dass wir einfach sagen, wir nehmen mal Testaufgabe als Wort sowieso raus und geben eher so einen Brief und dann machen wir ein Fachgespräch und reden mal: Wie hättest du das gelöst?,
00:21:29: wie wärst du herangegangen?
00:21:31: Weil das ist ja eigentlich das, was wir sehen wollen.
00:21:32: Das was wir eigentlich
00:21:33: sehen wollen, wie denkt die Person?
00:21:34: Ja merkt man.
00:21:35: Dass man sich
00:21:35: dann auch einmal gemeinsam so vielleicht sich gegenseitig so ein bisschen challenge'n kann.
00:21:39: Also dann ist da eine Idee auf dem Tisch und dann nimmt man die mal ein bisschen auseinander.
00:21:43: Also eher so eigentlich, als dass man jetzt etwas präsentiert bekommt und dann sagt: Note eins oder Note sechs?
00:21:50: Ja, kommt vielleicht ein bisschen auf den Bereich an.
00:21:52: Ich weiß nicht, in der Kreation ist es glaube ich schon so, dass die wirklich dann sagen wollen, auch handwerklich, fachlich ist das jetzt das, ist es auch der Innovationsgrad.
00:22:02: So ich glaub, die haben da schon nochmal andere Anforderungen, auch je nach Level.
00:22:05: Also ist es jetzt: Wollen wir dann irgendwie eine Reinzeichnung von was sehen oder wollen wir irgendwie einen konzeptionellen Ansatz sehen?
00:22:12: Aber ja, für die Strategen auf jeden Fall.
00:22:14: Oder das Portfolio?
00:22:15: Ja aber hey, du kannst auch so viele in der Mappe erzählen und nachher hast du da halt nur mitgewirkt oder warst bei einem Brainstorming dabei.
00:22:23: Auch da muss man echt aufpassen
00:22:25: dann zum Teil.
00:22:26: Aber steckst Du ja eh nie drin.
00:22:27: Also, dafür gibt es auch die Probezeit.
00:22:29: Ich finde zum Teil wird die Probezeit auch ein bisschen unterbewertet im Sinne von: Ich bin jetzt im Unternehmen und ich bleibe im Unternehmen.
00:22:40: Die Probezeit, die ist wirklich als Probezeit gedacht für beide Seiten.
00:22:43: Und wir haben ja da noch mal das Probezeithalbzeitgespräch, wo wir nach drei Monaten mit den Leuten reden und sagen: Hey, passt für dich, passt für uns, wenn es nicht passt, warum passt's nicht?
00:22:53: Kann man da was ändern,
00:22:53: will man was ändern oder ist man gedanklich schon auf dem Absprung? Wie sieht’s denn aus?
00:22:58: Und auch das ist etwas, was ja echt cool ist, was echt geholfen hat.
00:23:02: Ich habe immer bei den ganzen Recruiting-Sachen immer dieses im Kopf: Acht Jahre Berufserfahrung, aber du sollst erst einundzwanzig sein.
00:23:12: Und so viel kosten wie einundzwanzig.
00:23:13: Ich finde ja mal grundsätzlich, darf auch jemand Junges sehr viel Kohle verdienen, wenn das, was er kann, einfach eine Spezialdisziplin ist oder was ist, in dem er besonders gut ist.
00:23:23: Ich mein, gerade im Bereich Social Media, Performance, Digital Marketing in Summe, gibt's halt oft auch einfach Leute, die sind Cracks.
00:23:31: Ja da geht´s um paar Nischen.
00:23:32: So, wo du halt sagst: „Boah geil!“ nachher so.
00:23:35: Und das ist mir auch echt viel Kohle wert, weil dadurch Perfomprojekt ABC, Website ABC oder Kommunikation ABC einfach besser. Und den will ich unbedingt im Team haben.
00:23:47: So, jetzt ist es nicht egal, was er kostet, aber auf jeden Fall mal egal, wie alt der ist.
00:23:52: Also wenn der mich überzeugt und weiß, was er tut: Drin.
00:23:56: Auch da wieder: Hire for Attitude.
00:23:58: Also, es kommt ja ein bisschen auf die Einstellung zu dem Job an und nicht, wie viele Jahre hast du da drin verbracht?
00:24:05: Ja total.
00:24:07: Wir haben ja auch ein Event-Department.
00:24:09: Ich glaube, da ist es zu Teilen schon, auch weil das ein Ausbildungsberuf ist oder sein kann, und da es auch schon, finde ich, viel um Fachpraxis geht.
00:24:17: Wenn du viele Events gesehen hast, dann bist du einfach routinierter.
00:24:20: Aber auch da Attitude in Form von: Du musst halt da hundert Prozent, hundertzwanzig Prozent teamfähig sein.
00:24:26: Also ein Event, das du alleine machst, stemmst,
00:24:29: den gibt's in der Form nicht.
00:24:31: Du hast immer Gewerke, Dienstleister oder auch KollegInnen im Haus, die mit dir arbeiten.
00:24:37: Das funktioniert gar nicht, wenn du der Lonely Rider bist.
00:24:40: Ich finde auch so Eventler sind nochmal so ein spezieller Typ Mensch irgendwie einfach, die da diese Anforderungen nochmal ganz anders mitbringen müssen nachher.
00:24:52: Aber da geht es mir eher um die Soft Skills dann wieder. Und die kannst du natürlich auch in anderen Jobs haben!
00:24:56: Und deshalb dann, dann kumuliert es nicht zu den acht Jahren Berufserfahrung in dem Job, sondern halt einfach zur Insgesamterfahrung in ähnlichen Berufen, die ähnliche Skills abverlangt haben.
00:25:06: Das ist dann viel sinnvoller so zu schauen.
00:25:08: Ja auf jeden Fall!
00:25:10: Okay!
00:25:11: Dann können wir jetzt zur Gratismeinung kommen.
00:25:13: Einmal für Unternehmen: Lasst das einfach mit den Vorstellungsgesprächen. Schickt alle zu uns, lasst uns den Markt. Nein, für Unternehmen: Ich glaube, so dieses Loslösen vom Prozess, sich einlassen auf die Gen Z –
00:25:27: super wichtige Themen. Schnell sein, wichtiges Thema. Ja, offen sein, einfach auch neue, andere Wege zu gehen und prügelt die Bewerber nicht durch irgendwelche Tools, weil, die guten, die richtig guten Leute haben darauf gar keinen Bock.
00:25:44: Macht es einfach schnell, Fast and Furious. Genau!
00:25:47: Und für Talente, Bewerbende unsere Gratismeinungen:
00:25:51: Bewerbt euch bei uns.
00:25:52: Unsere Stellen sind auf unserer Website und auch auf LinkedIn.
00:25:56: Nein, Spaß!
00:25:57: Doch, natürlich gerne auch.
00:25:58: Aber eigentlich unsere Gratismeinung: Verstellt euch nicht bei oder im Recruiting-Prozess. Verstellt euch eigentlich gar nie, aber besonders im Recruiting-Prozess nicht.
00:26:08: Weil das echt eine Phase, worauf es ankommt.
00:26:10: Also seid einfach so, wie ihr seid und nutzt auch so jetzt, wenn's möglich ist, so Chemistry-Calls, um
00:26:14: auch
00:26:16: den Arbeitgeber besser kennenzulernen.
00:26:17: Stellt einfach schlaue Fragen, um die andere Seite kennenzulernen.
00:26:20: Stellt auch kritische Fragen.
00:26:21: Stellt Fragen zur Kultur.
00:26:23: Ihr müsst... Das muss ein Match sein.
00:26:24: Ansonsten ist niemand am Ende glücklich.
00:26:27: Und wenn mal ne Absage kommt, traut euch nachzufragen, warum.
00:26:34: Weil der Arbeitgeber einfach die Kohones haben sollte, euch zu sagen, warum es nicht gepasst hat.
00:26:41: Und wir zum Beispiel leben da eine ganz offene Kultur und sagen das auch so, weil ihr kommt ja ohne Feedback nicht weiter.
00:26:48: Ja unsere eigentlich zweieinhalb Gratismeinungen für heute, aber
00:26:53: cool! Schön war's!
00:26:55: Ja, war schön. Bis zum nächsten Mal!
00:26:57: Ciao! Ciao. Gratismeinung – der etwas andere Agency Insights Podcast.
Neuer Kommentar